Porträt: Wolf Biermann

Geschrieben von hedo holland am .

Porträt: Wolf Biermann

Als Wolf zum ersten Mal im Westen 1976 in der Sporthalle in Köln  sang, hing ich vor dem Fernseher. Da hatte ich schon Aufnahmen von ihm und eins meiner Lieblingslieder „Das Grün bricht aus den Zweigen“.
Er kam aus Hamburg und ging in die DDR. Nicht nur, weil sein Vater Jude und Kommunist war und in Auschwitz ermordet wurde. Wolf machte in Gadebusch (MV) sein Abitur, wurde wegen seiner Kritik und Wirksamkeit ausgebürgert und ist bei vielen unkritischen Altlinken weiterhin der Meckerer und Nestbeschmutzer.
Wolf Biermann hat persönlich und mit seinen Liedern Gesicht gezeigt und wäre lieber in der DDR geblieben, um sie gerechter und demokratischer, lebens- und liebenswerter zu machen, wie viele es wünschten.

FM 328


















Zur Bundestagssitzung zu 25 Jahre Mauerfall durfte er musizieren.
Nun ist Wolf 80 und hat jetzt zwei weitere CDs heraus gebracht. Die wir hier ankündigen. Wir gratulieren und wünschen ihm Gesundheit, Glück und Frieden.