NATURKULTUR: Bäume, Blumen, Menschen, Klima, Wohnen, Kleidung, Nahrung..NATURKULTUR:. Bäume, Blumen, Menschen, Klima, Wohnen, Kleidung, Nahrung..

Geschrieben von Thomas König am .

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Bauern sind in Not Bauern sind in Deutschland in der Zwickmühle zwischen EG und Bauernverband, die immer mehr an Produktion und größere Höfe fördern und zwischen Vermarktern mit Aldi, Lidl & Co sowie Billigkonsumenten, die das Billigste kaufen. Das führt zu Überdüngung, Riesenmaisfeldern, Verunreinigung von Wasser und Böden, zu Antibiotika in Produkten, Massentierhaltung, Wasserfleisch und ungesunden Nahrungsmitteln. Mich wundert, dass Parteien, Krankenversicherungen, Bauern, Konsumenten, Gewerkschaften, Verbände nicht energischer dagegen wehren. Die Bauern sind ja wirklich in Not. Der Verbraucher denkt, dass bei den heutigen Bodenpreisen es doch kein Problem sei, dann eben Höfe zu verkaufen und Millionär zu werden. Insofern wäre nur das Problem, dass die Jahrhunderte bewährte Bauernkultur verloren gingen wegen Billigkonsum. Das ist nicht Ziel. Die Bauern sind auch zu verstehen. Ihre Familienkultur, ihr Beruf, ihre Grundeinstellung zur Heimat, zur Erde, zum Leben ist gut. Das, was sie als gut empfinden, haben sie jahrelang zu sehr weggedrückt, da sie gute Gewinne machten und teils viel verdienten. Oft haben sie auch nicht anderes gelernt und sind auch nicht die Typen und nicht in der Lage, künftig da als Angestellter zu arbeiten, wenn sie vorher immer ihr eigener Chef waren. Insofern sind sie in einer Doppelzwickmühle, selbst wenn ein Millionärsdasein reizen würde. Oft ist es aber auch nicht so viel, was sie beim Verkauf als Gewinn erzielen würden.  Wie ist diese Doppelzwickmühle lösbar? Es braucht vom Bauern bis zum Verbraucher eine neue Denke. Liebe zu Heimat und Natur sind nicht nur konservativ, sondern menschlich. Treckerdemos und Direktvermarktung mit Hofläden allein genügen nicht, Ökolandwirtschaft mit guten, teuren Produkten allein auch nicht. Eine Kombination ist schon besser. Aber noch besser ist es, deutschlandweit und europaweit Bauernverbände und neue Zusammenschlüsse dazu zu bringen, zusammen mit zukunftsorientierten und geundheitsfördender Parteien, Initiativen und Verbänden die EU-Gesetzgebung dazu zu bringen, zu sorgen für Gesetze und Zuschüsse für Gesundheit, Kleinbauern und Rückdrängung der Agrarindustrie. So lange wie Lobbyisten Parteien und ihre Mitarbeiter schmieren, ist das schwer. Deshalb braucht es hier strenge Antischmiergesetze. Nicht nur für Bauern.   (AUS FM 350)

RADWEGE an der B 195 zwischen Lüttenmark und Gresse

Wir haben schon öfter darüber gesprochen. Auch Radwegebau ist für uns NATURKULTUR. Nun ist es bald gut möglich, zu uns von Boizenburg oder von Schwanheide mit dem Fahrrad zu uns zu kommen.

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DIE NEUEN PILGERNWEGE FÜRS KOHLEAUSSTIEGSGESETZ:    Das Gesetz kontakariert die vorher zugesagten Ausstiegszeiten durch Klauseln, entschädigt die Kohlefirmen übermäßig und steht den Klimazielen und dem Kohleausstieg entgegen. Es ist also Augenwischerei. Für die meisten Menschen ist das noch nicht klar. Wie soll man auch positiv angekündigte Sachen gleich als negativ bewerten können. Damit wird es wieder nötig zu erkennen, dass das um den heißen Brei herumzureden das Gegenteil ist, als klar das Ziel zu benennen, die Klauseln zu erkennen. Und dann ergibt sich eine klar Logik. Lobby und Rechtsanwälte der Superreichen haben doppelt gewonnen: Aufschub des Kohleausstiegs und Superentschädigungen. So geht das nicht. Was kann meine, unsere Konseqenz sein? Wenn wir Fahrten machen, werden Garzweiler, Hoyerswerda und Lausitz Hauptfahrtenziele in Verbindung mit Protest. Wer von uns unterwegs ist, wird die neuen Pilgernwege pilgern für die Zukunft.

Wandervogelrebellen, das sind Rebellen im Wandervogel gegen den Missbrauch der Erde

Mehrere von uns sind Wandervogel-Querdenker und dennoch Freunde. Miteinander gegen Unrecht, gegen Gifte, Bomben, Atom, Zuviel an Waffen. Das klingt uns nicht negativ. Dafür sind wir für Verbesserung von Böden, von Luft, von Wasser, für Kinder, für Bildung, für Natur und Kultur. Wir ehren die Völker und haben Freunde in aller Welt und Wandervögel im Ausland. Das nennen wir Naturkultur.

Näheres dazu in unserer Wandervogel-Zeitschrift, die alle 2 Monate erscheint. Abo € 30 für 6 Hefte ins Inland (Ausland € 40) im Jahr alle 2 Monate. 038842-21888