Wandervogel früher und Wandervogel heute

Geschrieben von hedo holland am .

Wandervogel früher und Wandervogel heute.      Stand 17.7.20

Um 1890 kamen die ersten Gedanken für den Wandervogel auf. Das Wandern wurde angeregt und dann auch umgesetzt. Der Wandervogel war seit Anfang an für Natur, für Zeitgeist und für sich weiter entwickeln. Damals im Kaiserreich gab es noch keine Demokratie, und das Wandern beschränkte sich zumeist auf Deutschland, die Gruppen waren mehr führerzentriert.

Das Wesentliche haben wir beibehalten und vieles weiter entwickelt: Unsere Haltung zur Natur und Kultur, wir nennen es NaturKultur, zum Wandern und nun weltweiten Fahrten. Nur dass unsere Treffen und Gruppen mehr menschenbezogen als führerbezogen sind, denn Mitmenschlichkeit gehört bei uns zum Kern unseres Tuns. 

Unsere Treffen sind Mitmachtreffen. Jeder kann sich einbringen, jeder mitmachen, fast jeder Aufgaben übernehmen. Wir sind gegen Engstirnigkeit und Extremismus und gegen mangelnde Sorgfalt mit Wandervögeln und Interessierten. Als Lebensbund mit Einzelnen, Familien, Jung und Alt ist das Sorgsamkeit untereinander besonders wichtig. 

Unsere Kluft ist das stolze äußere Zeichen der Zugehörigkeit: Tragen des Wandervogelgreifes, grünrotgoldenes Halstuch, königsblaues Hemd, Juja oder Takelhend. Kluft ist nicht Zwang. Gruppen können auch untereinander regeln, ob sie die Kluft tragen wollen oder nicht. Manche tragen auch einfach eine Festtagskleidung zur Festtafel und zum Festabend.