Symbole Zeremonien Sprache Kluft

Geschrieben von hedo holland am .

Symbole

- Hermann – Gerhard Griesewelle – gekürzt.

"Der Wandervogel hat zwei alte Symbole, ein unsichtbares und ein sichtbares. Das unsichtbare ist die „Blaue Blume“, ein Erbe der Romantik, das sichtbare ist der Greif, wurde von  ihm selbst geschaffen. Als Bild für den „Vogel Greif“ wurde 1909 der Fischreiher genommen.

Beide Symbole sind gleichwertig und versinnbildichen das romantische Wesen des Wandervogels.

 Erstmals erschien der Reiher als Schattenriss in der ersten Auflage des Wandervogel-Liederbuches „Der Zupfgeigenhansl“. Gezeichnet wurde er vom Maler und Grafiker Hermann Pfeiffer und schmückt als Vignette die zweite Seite und den Buchrücken des „Zupf“.

Der Greif ist ein Wesen aus dem reich der Fabel wie Drache, Einhorn und Phönix, der in unserer Kultur den Unterleib eines Löwen und den geflügelten Oberteil eines Adlers hat. Als verzaubertzer Greif wird der Fischreiher Sinnbild für etwas anderes, etwas Wunderbares und Schönes. Er symbolisiert wie die blaue Blume die wirklichkeit und die Nicht-Wirklichkeit, das bewusste und das Unbewusste, den Vervandt und das Reich der wunderbaren Fantasie und Träume. Deshalb kann der Greif jederzeit seinen namen, sein Aussehen und seinen Aufenthalt ändern."

Die Wandervogelfarben sind grün-rot-gold

Goldgreif

Wir tragen den Goldgreif. Er wird nach einem Jahr Mitwirken verliehen. Er wird bei FEsten und Fahrten getragen.

Kluft

Es gibt keinen Kluftzwang. Blaue Seglerjacke mit dem Goldgreifen oder mit Aufnäher ist unsere Kluft mit einem Halstuch grün-rot-gold. Bei Festen weißes Hemd, Schwarze Hose und bei BEsuchen anderer Bünde sind Weißes Hemd und schwarze Hose erwünscht.

Was ich mag und was ich als zünftig bezeichne

Habe ich Recht, wenn ich sage, dass auch Dir als Wandervogel das Singen, Tanzen und Musizieren in dieser Gesellschaft zu knapp sind? Da ich nicht für alle sprechen möchte, sage ich, was mir wohl bekommt. Der Tag fängt bei monija und mir schon so schön an, weil wir ihn mit einem Lied vor dem Frühstück beginnen. Wir leben hier in Lüttenmark auf dem Rabenhof und haben nur einmal in der Woche die Chance, mit anderen gemeinsam zu tanzen. Deshalb fahre ich gern zu Tanztreffen und noch lieber zu Liedertreffen. Und wenn ich unterwegs bin, habe ich die Klampfe immer dabei. Natürlich stecke ich mir auch unseren kleinen Goldgreifen an die Weste, und ein auch ein Klampfenaufkleber betont Eingeweihten, dass ich Wandervogel bin. Auto fahre ich so wenig wie möglich. Und bei Wandervogeltreffen hier und auch weit weg bin ich gern dabei, fotografiere, filme, nehme Musiken auf, sammle Lieder, zeichne und schreibe. Das erfordert mehrere weite Fahrten. Auch wenn meine Freunde und ich nicht unbedingt Juja oder Halstuch tragen, so setzen wir Impulse für uns, unser Leben und über die Homepage und unsere Schrift –wandervogel- auch für andere, die gern grün lebend und verwurzelt in unserer Zeit, fürs Morgen und für Junge denkend Gemeinsames suchen und bei uns finden können. Das nenne ich zünftig. Denkst Du ähnlich?     hedo