Lernen Schule Unterricht

Geschrieben von wv am .

8788C230-CF2D-43D0-A833-E3BD650E7B3B_1_100_o.jpegLERNEN LERNEN IN DER SCHULE UND AUSSERHALB DER SCHULE - LERNTECHNIKEN, LERNHILFEN, DIGITALES LERNEN, AUFSTIEGSMÖGLICHKEITEN

Lernen ist nicht mehr Feuerzangenbowle, sondern Villa Kunterbunt. Ja, da hat der Journalist aus dem Presseclub heute Recht. Initiativen von der Basis stärken, Technik ausstatten, und  einen runden Tisch eines Bildungsrates durch Kultusministern gründen, der Anregungen sammelt und für die Minister praktikabel macht mit neuen Konzepten. Außerdem Lehrer, die sich schwer tun, helfen und Schülergruppen, die es schwer haben besonders unterstützen. Dann kommen wir zu einer neuen Pädagogik und zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Dazu kommt auch, dass Familien, die es schwer haben, zu unterstützen. Dazu gehören auch mehr Entscheidungsmöglichkeiten für Lehrerkollegien und Schulleiter mit Basissicht. 

Was passiert für Kinder, die zu Hause allein sind? Was passiert für neu eingewanderte Ausländerkinder? Was passiert mit Kindern, in denen Tradition und Sprache Lernen behindert? Welche Möglichkeiten gibt es für Menschen, die keine Schule haben, und die weiter kommen möchten? Menschen zu weit weg von Städten mit Fortbildungsmöglichkeiten.  Aufstiegsmöglichkeiten sind für Menschen in Kerngruppen leichter, auch für Wandervögel. Gegenseitige Anregungen und Hilfen, intensive, vertrauensvolle Gespräche werden immer wertvoller.

Herwigs_Analyseß97.jpg

EIN PAAR ANREGUNGEN ZU DEINEN GEDANKEN

Lieber Herwig, ich wüsste doch gern, was der umgekehrte Weg Deiner Meinung nach sein soll? Mit Schlagörtern lässt sich natürlich einfach laborieren. Nein, ich wüsste es gern ehrlich. Auch mir genügen die Schulen heute nicht. Nicht, weil sie "Ganztragsbetreuung" anbieten, wo es nötig ist, sondern weil Die Schule abstrakt geworden ist. Keine Schule mehr, wo sich der Lehrer öfter mit den Schülern trifft, ihnen beim Sport hilft, mit ihnen singt und musiziert, weil es ein Instrument spielt, weil er im Stadtteil lebt und dort auch aktiv ist. Eben ein Lehrer, der sich dazu berufen fühlt und engagiert. 

Das hat nichts mit rot, grün, AFD, CDU oder FDP zu tun. Es heißt neben der Wissensvermittlung auch Herzensbildung. Das ist heute schwieriger, als früher, da viele Schüler dabei sind, die aus dem Ausland, aus anderen Kulturkreisen kommen, die oft nicht gut deutsch sprechen und verstehen können. Daran  sind sie meist nicht selbst schuld. Ihre Familien bieten oft keinen entsprechend sozio-kulturellen Hintergrund. Oft wurden sie bei Ankunft in Deutschland trotz der Mängel gleich in eine 3. Klasse gestopft. 

Da wir nun ein Zuwanderungsland sind, gehört dazu, dass die Schüler erst einmal gesondert gut deutsch lernen. Am besten intensiv im erstern Vierteljahr, damit sie nicht lebenslang mit einem Akzent leben müssen, densie später nicht mehr los werden können.

HORRIDO !  hedo