FESTREDEN, Lieder und Geschichten. 23.3.21

Geschrieben von Thomas König am .

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  von hedo

   

Ihr Wandervögel, was ist es, das mich stark an den Wandervogel bindet, mich treibt, ihn vorwärts zu bringen? Das möchte ich gern an weitergeben, an Euch, die ihr ähnlich denkt und mir nahe seid.

Die Wandervogelphilosophie ist in mir verankert, da wir in der Familie seit mehreren Generationen Wandervögel sind, und da wir mit Riten, Symbolen, Mythen neben der Realität in der Gedankenwelt ein künstlerisches Doppelleben führen.

Ein Doppelleben, das wir Romantik nennen, kühn definiert nach Wandervogelart: Nicht weg von der oberflächlichen Wirklichkeit und nicht weg von harter Realität und Politik, sondern als Bereicherung. (Manche nannten das „jungenschaftlich“, wir nennen es jetzt NaturKultur.)

Wenn es den Wandervögeln am Himmel nicht gut geht, wird es uns auch nicht gut gehen. Darüber sind wir uns alle einig. 

Deutlich sehen wir das besonders, wenn wir uns als Wandervögel bezeichnen und fühlen.

Wenn wir die Jahreszeiten besonders betonen, weil es für Stadtmenschen notwendig ist, mit Jahreszeitenfesten, Maibaum, Erntebaum und Waldweihnacht.

  • Wenn wir bei unseren Festen mit machen, die Festtafel mit den Speisen ehren, nicht nur das Fest konsumieren.
  • Wenn wir betonen, dass es uns zumeist besser geht, als den Generationen vorher.
  • Wenn wir die Erde und die Vielfalt der Kulturen der Völker lieben und auch unsere Kultur.
  • Wenn wir Geld und Egoismus nicht an die erste Stelle stellen.
  • Wenn wir Natur schützen und sie uns verlebendigen mit Elfen, Riesen, Zwergen, Sagengestalten 
  • Wenn wir Geschichte und Heimat betonen, ohne sie zu glorifizieren. 
  • Wenn wir am Feuer singen, die alten Tänze tanzen und dazu musizieren.
  • Wenn wir dafür schreiben, denken, sprechen, malen, fotografieren, filmen. 

Ja, damit nehmen wir von unseren Treffen einen Reichtum mit nach Hause, den uns keiner nehmen kann, der uns Freude bringt und Kraft gibt.

Dafür lohnt es sich zu arbeiten, zu denken, zu werben, auch anderen Menschen diese Freude und diese Kraft zu schenken und unseren Wandervogel-Bund zu stärken.

Es lebe der Wandervogel. Es lebe unser Bund! 

Lied: „Wir wollen zu Land ausfahren“ / Die Festtafel wird eröffnet dem Alter nach zuerst für die Jüngsten.

WV-ERNTE 7 WANDERVOGELERNTE - HERBSTFEST UND SOMMERFAHRTENTREFFEN DER WANDERVÖGEL

ERNTELIED DER WANDERVÖGEL   Melodie: Fleur d'ajong

1.Kommt der Wind mit Wolkenschiffen, segelt über Land und See, goldene Blätter tanzen vorüber, buntes Laub liegt schon im Klee. Wein und Kräuter, Obst und Nüsse, Ernte ist schon eingebracht. Ringsum leuchten rote Beeren, Hoffnung für die Winternacht

2.Sammeln sich die Wandervögel, brechen auf vom Sommernest, fliegen über Berg und Flüsse, treffen sich zum großen Fest. Apfelfeuer werden entzündet, feiern Vögel, Katz und Maus. Buntes Herbstfest wird gefeiert mit dem großen Hexenschmaus.

3.Zwerge spielen Flöten und Geigen, Mundharmonikas, Schalmein, Elfen tanzen den herbstlichen Reigen. Keiner muss jetzt einsam sein. Elfuhrelf zur Elfenstunde wird der Zaubertee gebraut, Feuerlieder werden gesungen, bis der frühe Morgen graut.

Als Wandervogel leben

In einer er Gedankenwelt ein künstlerisches Doppelleben führen. Ein Doppelleben, das wir Romantik nennen, kühn definiert nach Wandervogelart: Nicht weg von der oberflächlichen Wirklichkeit und nicht weg von harter Realität und Politik, sondern als Bereicherung. (Manche nannten das „jungenschaftlich“, wir nennen es jetzt NaturKultur.) Wenn es den Wandervögeln am Himmel nicht gut geht, wird es uns auch nicht gut gehen. Darüber sind wir uns alle einig. Deutlich sehen wir das besonders, wenn wir uns als Wandervögel bezeichnen und fühlen. Wenn wir die Jahreszeiten besonders betonen, weil es für Stadtmenschen notwendig ist, mit Jahreszeitenfesten, Maibaum, Erntebaum und Waldweihnacht. Wenn wir bei unseren Festen mit machen, die Festtafel mit den Speisen ehren, nicht nur das Fest konsumieren. Wenn wir betonen, dass es uns zumeist besser geht, als den Generationen vorher. Wenn wir die Erde und die Vielfalt der Kulturen der Völker lieben und auch unsere Kultur. Wenn wir Geld und Egoismus nicht an die erste Stelle stellen. Wenn wir Natur schützen und uns verlebendigen mit Elfen, Riesen, Zwergen, Sagengestalten Wenn wir Geschichte und Heimat betonen, ohne sie zu glorifizieren. Wenn wir am Feuer singen, die alten Tänze tanzen und dazu musizieren. Wenn wir dafür schreiben, denken, sprechen, malen, fotografieren, filmen. Ja, damit nehmen wir von unseren Treffen einen Reichtum mit nach Hause, den uns keiner nehmen kann, der uns Freude bringt und Kraft gibt. Dafür lohnt es sich zu arbeiten, zu denken, zu werben, auch anderen Menschen diese Freude und diese Kraft zu schenken und unseren Wandervogel-Bund zu stärken. Es lebe der Wandervogel. Es lebe unser Bund!