MITEINANDER und PRAKTISCHE EMANZIPATION / MITEINANDER UND FREUDE

Geschrieben von wv am . Veröffentlicht in Artikel

Miteinander und praktische Emanzipation

Das Stadtteilzentrum „Miteinander“ in Hamburg-Sankt-Georg

Wir waren ein kleiner Kreis jugendbewegter Männer und Frauen, die mit der Situation junger Menschen in der Großstadt nicht zufrieden waren, weiter lernen wollten. Gemeinsam versuchten wir, für uns und andere bessere Voraussetzungen zu schaffen.

Wir kamen aus mehreren Bünden teils nach Hamburg zum Studium, waren allein, ohne Partner und einsam. Üblich war es, auf die Piste zu gehen und das wenige Geld, das wir für unsere Freizeit hatten, zum Fenster ‘raus zu konsumieren, oder uns und möglichst auch anderen bessere Voraussetzungen zu schaffen. Alles an Freizeitbedarf kostete was. Wenn wir gemeinsam etwas machten, war es entschieden günstiger.

Wir mieteten einen preisgünstigen Laden mit mehreren Räumen in einem Altbau, in Hamburgs Zentrum St Georg, zentral gelegen an den Verkehrsachsen der U-Bahn, von allen Ecken gut zu erreichen und schalteten in Freizeitzeitschriften und im Wochenblatt kleine Annoncen und boten Teestube, Klönen, Gespräche, Spiele, Wochenenden an für Jung und Alt. Dazu entwickelten wir ein überzeugendes Konzept zur Probe und für Mitglieder. Der Zulauf war größer, als wir gedacht hatten.

1. KONZEPT

Die Freizeit in der Großstadt ist teuer, gute Kontakte und gemeinsames, gutes und preiswertes Gestalten von Freizeit fehlt. Isolation und Einsamkeit sind groß. Angebote für Freizeitgestaltung fehlt besonders für 20 – 60jährige. Angebote für Hilfreiche Freizeitangebote Kinder, für Senioren, für Ausländer gibt es.   

Es bietet sich an, lockere Gespräch im Kreis und Spiele zur Einführung anzubieten. Wir entwickelten das Miteinander-Gesprächsspiel und boten einen Kurs an für lockeres, freies Reden.

Spezielle Themen waren besonders: 1. Die soziale Situation Alleinlebender in der Großstadt 2. Mitmachkultur – Gemeinsam Kultur entfalten und miteinander zu spielen, singen, zu tanzen, zu musizieren, zu töpfern, zu gestalten, zu feiern. 3. Ein Miteinander zu gestalten, mit Vertrauensübungen, gemeinsame Wochenenden und Kurzurlaube, EMANZIPATION

2. SOZIALES

Es galt für jeden, ’raus aus seiner Enge zu kommen, sich weniger zu isolieren. Bei den Männern war Einsamkeit das größte Problem. Frauen hatten es noch schwieriger, viele waren alleinerziehend von Kindertagesstätten und Arbeit abhängig und in der Freizeit ans Zuhause gefesselt, damit oft total isoliert. Und Jugendliche, die es zu Hause aus vielerlei Gründen nicht aushielten.

Unsere Angebote waren:

Für die Männer einen Männerklub,

für die Frauen einen Arbeitskreis Alleinerziehende,

für die Jugendlichen einen Pfadfinder-Club zum Kennenlernen, für Fahrten und für Kinderhilfe.

3. MITMACHKULTUR

Theorie war nur unser Werkzeug. Im Vordergrund stand das miteinander Tun. Unser Folkloretanzkreis international, unser Singen, Musizieren, Töpfern hatten großen Zulauf und auch unser Sport mit Schwimmen, Volleyball und Wandern.

Es entstanden daraus offene, dynamische Kultur- und Sportgruppen, von denen es heute nach über 40 Jahren noch die musizierenden Elbraben, den Tanzkreis Hamburg und den Wandervogel e. V. gibt, wiedergegründet von ehemaligen Mitgliedern des Miteinander.

4. MITEINANDER ENTWICKELN

Die Mitgliedschaft war preisgünstig, und bald schon hatten wir über 100 Mitglieder. Es bildeten sich recht bald spezielle Gruppen und Kreise, die regelmäßig zusammenkamen und ihre Sprecher wählten.

Wochenendaufsfahrten für alle Mitglieder – jung und alt - mit waren oft schnell ausgebucht. So kamen besonders Interessierte öfter zusammen, und es entwickelte sich ein aktives, fröhliches Miteinander. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung   

5. PRAKTISCHE EMANZIPATION

Durch das gemeinsame Tun veränderte sich die Situation von Mitgliedern. Viele gewannen an Selbständigkeit im Gestalten ihrer Freizeit, Mütter wechselten sich in Kinderbetreuung ab, viele alleinstehende Männer fanden eine Partnerin, oft eine alleinerziehende Mutter, viele zogen zusammen oder konnten sich zusammen ein besseres Wohnen leisten. Viele Freundschaften entstanden. Unterstützend boten wir ein „Freundschaftstraining“ an. So etwas gab es bis dahin nicht in Hamburg.

6. BEWÄLTIGUNG VON KONFLIKTEN

Wenn eine Menge von Einzelgängern zusammenkommt, so gibt es tanz natürlich Konflikte, die unsere guten Absichten stört. Drei schwerwiegende Konflikte will ich als Beispiele schildern:

ZUSCHÜSSE: Unser „Miteinander“-Modell führte in Hamburg Unter Kultur-Senator Tarnowski dazu, dass wir € 40.000 an institutionellem Zuschuss erhielten, außerdem mehrere Angestellte aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ABM.

Als die Behörde uns dann Auflagen machen wollte, z.B. türkischen Frauen Nähmaschinenähen beizubringen. Unsere Gönnerin bei der Kulturbehöre, Margarethe Wulf, war entmachtet worden, und ein paar SPD-Abgeordnete wollten unser dynamisches Selbsthilfeprojekt nicht begreifen. Deshalb verloren wir unsere Zuschüsse, und die Miete des stadteigenen Wohnhauses wurde für uns bis auf DM 1.400 monatlich Jahr um Jahr erhöht, dass wir unser Tun verlagerten. Die AG Stadtteilkultur Hamburg, in der ich 2. Vorsitzender war, unterstützte uns nicht. Die Angestellten gründeten mit dem Stadtteilladen Sankt Georg eine Konkurrenz und übernahmen die Zuschüsse.

VEREINSWESEN: Die Demokratie hat ihre Tücken. In der Zeit, als ich die Jugendgruppe abgegeben hatte, mein erstes Lehrerexamen machte und das Angebot bekam, mich auf eine Professur für die Fachhochschule für Sozialpädagogik vorzubereiten, übernahm ein Sprecher der AG freier Jugendverbände die Moderation der Jugendgruppe und drängte sie, Wohngemeinschaften zu bilden und sich unabhängig von den anderen Erwachsenengruppen zu machen und auf der Jahresmitgliederversammlung den Vorstand und den Verein zu übernehmen und das Miteinander aufzugeben. Das gelang.

Der Mietvertrag lief auf meinen Namen, und die Miete fiel an. Ich hatte das 1. Staatsexamen hinter mir und war im Referendariat und musste von vorn anfangen. Meine Freunde aus dem vorherigen Vorstand, besonders Edzard Tammena, waren entmutigt. Und

7. 20 JAHRE DES MITEINANDER UND HEUTE

20 Jahre konnten wir das Miteinander nur mit Mitgliedsbeiträgen ohne Zuschüsse aufrechterhalten und besonders mit dem damals nach Wandsbek verlagerten Tanzkreis die Miete finanzieren, die von der SPD geführten Behörde auf DM 1.400 monatlich angehoben worden war.

Die ehrenamtlichen Referenten wurden weniger, und der groß Zulauf war nur noch beim Tanzkreis und bei dem Musikerkreis Elbraben da. Unsere Referenten engagierten sich ehrenamtlich und gratis fürs Miteinander. Einige wurden mit Gehaltsangeboten abgeworben.

Neben den oben genannten im Miteinander gegründeten Gruppen, die weiter bestehen gibt es seither die Zeitschrift Folkmagazin, die Gestaltungsformen der Feste in Tanzsaal und Jurte und das das offene Mitmachkonzept, das sich evtl. auch heute von kleinen Gruppen bis heute nutzen lässt.

In den 20 Jahren hatte sich auch meine Interessen geändert. Ich hatte gespart und mir den Rabenhof 50 km östlich in Mecklenburg gekauft. Dorthin verlagerte ich meine Aktivitäten für meine Rentenzeit. Da außer mir niemand da war, der die Gruppen zusammenhalten konnte. Lösten wir das Miteinander auf, behielten die Vereinsform bei und gründeten in Lüttenmark einen weiteren Tanzkreis, führten Wochenendtreffen weiterhin fort und gründeten den Wandervogel e. V. nach seinem Naziverbot 1933 wieder. Diese Aktivitäten laufen bis heute.   

8. FAZIT

Das Miteinander-Konzept konnten wir in Hamburg-Sankt Georg so gut entwickeln, dass Stadtteiläden einen Teil davon übernahmen. Die Selbstorganisation, das Mitmachkonzept und die Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge sind jedoch so gut, dass andere Initiativen bis heute zu raten ist, sich das Konzept gut zu erarbeiten und nach eigenen Bedürfnissen zu modifizieren.

hedo holland, Greven-Lüttenmark, 31. Juli 2022

Dieser Artikel ist Vorspann für die Broschüre, die beim Wandervogel e.V. für € 10 zu bekommen ist.

FREUDE

Der Wandervogel bringt Freude und ist dazu da, uns Wandervögeln Freundschaft zu schenken und Voraussetzungen fürs Lebensglück zu schaffen, für den einzelnen, die Gruppen des Wandervogels und für unser Bündnis.

Du denkst: Das ist anmaßend. Du fragst: Wie geht das? Du hast Recht. Und Du hast doch wieder nicht Recht.

Viele, die lange dabei sind, können Dir antworten: Weshalb sind unsere Feste so schön? Weshalb treffen wir uns immer wieder? Weshalb haben wir eigene, schöne Lieder? Weshalb gibt es so viele, intensive Gespräche? Weshalb reisen viele zu Völkern und lernen von ihnen?

Freude, Freundschaft, Mitmenschlichkeit, Freiheit, Völkerliebe und Naturkultur verbinden uns mit wünschen nach gutem, mitmenschlichem Leben. Diese Bindung nennen wir Bündnis, unser Bündnis Wandervogel.

Der Wandervogel e. V. wurde 1913 gegründet und von Nazis und DDR verdammt, von Engdenkenden verketzert und von der Bundesrepublik mehr unterdrückt als gefördert. Wir sind also Widerstand für Mitmenschlichkeit, Freiheit und Naturkultzr.

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1.Einmal einfach los zu singen, loszuschreien, los zu springen,

in das volle Leben greifen, zu umarmen, was gefällt.

Versinkt das Gestern, versinkt das Morgen, es bleibt der Sorgen noch genug auf dieser Welt!

2.Einmal einfach sich verschenken, in die Freude sich versenken, aufzuwachen, aufzulachen, aufzuatmen, du und ich.

3. Um zu lieben, um zu geben, gern und gut mit Freuden leben, dass die Freundschaft uns verbindet, ist ein Wegweiser für dich.

4.Sieh' die Masken, wie sie schwinden, Augen, wie sie Augen finden. Herrlich steigt und neugeboren aus den Fesseln eine Welt!

5. Freude, Freude, lass sie wehen über Täler, über Höhen. Lebensfreude ist die Feder, ist die Quelle für das Glück.

MITMENSCHLICHKEIT

Mitmenschlichkeit ist einfach heute wie gestern für Wandervögel selbstverständlich.: Das Leben hat Vorfahrt. Das ist Menschenliebe. Wenn wir das mit unserem alten Spruch verbinden: "Das Wahre wahren und das Neue erfahren", dann lässt sich die Welt, das eigene Herz, die Nachlässigkeit bei einem selbst und bei anderen, bei Politik und Pandemie leicht erklären. Dann brauchst Du keine Ideologie, kein Studium, keine Partei, die Dir es erklärt. Dann kann Dein Herz Dir sagen, was zu tun ist für die Kinder, die Familie, die Freunde, die Gesellschaft, die Welt mit Europa und global.

"Wer hat Euch Wandervögeln die Wissenschaft geschenkt", heißt das Lied nach dem Gedicht auf dem Brancostein, das von den ersten Wandervögeln zur Namensgebung vor 100 Jahren genommen werden. Ich übersetze es für mich mit Mitmenschlichkeit heute, gestern und morgen und daraus meinen Weg zu formen. Wandervögel, ob Mensch ob Tier sind mir Wegweiser. Nicht nur zurück zur Natur, sondern auch dazu beizutragen, den Weg zu bereiten. Gute Fahrt für Dich - mit uns und liebe Grüße! hedo

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WANDERVOGEL - FREUDE FÜR MITEINANDER UND ZUKUNFT MIT ZU MEISTERNDEN SCHWIERIGKEITEN

Du kennst mich als Optimisten. Wir haben mit dem Bund und unseren Bundestreffen Zukunftsprobleme immer noch mangelnder Zusammenarbeit. Die müssen gemeistert werden. Dafür müssen sie jedem von uns bekannt sein. Ich scheue mich nicht sie auszusprechen. Dafür brauche ich auch Dein Mitwirken. Erst einmal drüber nachdenken. Und dann Mitarbeit bzw. Hilfe beim Steinchen setzen für unseren Bund. Es lässt sich viel mehr meistern, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

Durch die Zeit und durch Corona hat sich bei uns im Wandervogel einiges verändert. Wir sind nicht jünger geworden, und zwei große Treffen sind ausgefallen. Zum Glück hatten wir das wunderbar gelungene Erntetreffen nur mit 25 Teilnehmern. Beim Treffen selbst waren Engagement und Freude fast aller großartig, aber für die Zwischenzeiten gab es fast keine Zusagen.

In der Coronazeit haben wir uns einiges einfallen lassen und das Engagement verbessert bei Planungen für Russlandfahrt und Wandervogelmaien, Liedeinspielen, Artikelschreiben, Ausbau der Wandervogelzeitschrift, den täglichen Meldungen, dem Greifen- und dem Bundesliederheft mit vielen und einigen sehr guten Beiträgen. Das führte zum guten Ansteigen der Mitarbeitendenzahl. Auf einigen Gebieten fehlt dauerhafte Mitarbeit: Kassenführung, Innerer Kreis, Mitwirken an unserer Wandervogelzeitung, Selbsteinträge auf der Webseite, Erledigung der Gemeinnützigkeit, Bau des Musikpavillons, Einarbeitung eines Nachfolgers für mich.

Da durch die Zeit meine Kräfte weniger werden – ich merke das am kürzer werdenden täglichen Arbeitsvolumen – bitte ich doch jeden von uns Wandervögeln und unseren Freunden, mit sich zu Rate zu gehen, inwieweit sie/er mitarbeiten möchte. Es besteht dadurch, dass ich den größten Teil der Arbeit mache, die Gefahr, dass unser freudebringender und vorwärtsweisender Bund mit mir zu Ende geht. Das fände ich für Euch alle sehr traurig. Mein Kurzzeitgedächtnis mit Sätzen und Liedern lässt nach. Eine von Euch schrieb vor ein paar Tagen: “Freuen wir uns auf die schönen Treffen und Feste auf dem Rabenhof, solange es sie noch gibt.“ Sie hat recht, wenn nicht einige sich am Riemen reißen und verantwortlich täglich einen Teil übernehmen. Unser Trägerverein, der wandervogel e.v. erbt den Rabenhof, und eine Familie oder ein Paar könnten hier nach monija und mir hier leben, wenn sie den Bund in die Hand freundschaftlich und solidarisch mit den anderen weiterführen und eine Miete übernehmen, um die laufenden Hauskosten zu tragen. Wenn das nicht klappt, wird der Rabenhof wahrscheinlich verkauft. Die Rabentänzer sind auf den Rabenhof bisher angewiesen, sie könnten sich nach einer Alternative umsehen. Doch für unsere Bundestreffen würde monija wohl in ihr Haus in Drispeth ziehen, wenn ich nicht mehr hier bin. Dann hätte der Bund keine Alternative. Das heißt, wenn der Bund überleben will, entweder den Rabenhof für den Wandervogel retten, oder eine Alternative finden.

Wenn z. B. ein jüngerer Lehrer, der über seinen Beruf hinaus einen Bund mitführen kann, hier wohnen und in der Gegend unterrichten würde, dann ginge das. Wenn monija und ich nicht mehr hier sind, könnte er unsere Wohnung übernehmen. Das wäre eine Alternative. Eine andere wäre, gemeinsam ein Grundstück zu kaufen und eine Blockhütte für Fest und Übernachtungen zu bauen, oder aber bei einem anderen günstigen Hausträger unterzukriechen. Da wäre der ganze Bund von auf Dauer von Preisen abhängig, die weit über den bisherigen liegen würde. Der Rabenhof kann nur an den Wandervogel geschenkt werden, wenn der Trägerverein gemeinnützig ist. Anderenfalls wird eine erhebliche Steuer von ca. 30% fällig. Andere Möglichkeiten haben wir durchgespielt. Eine Stiftung kam nicht in Frage. Denkbar wäre noch eine Kooperation mit einem oder mehreren uns nahestehenden Bünden, vielleicht der Waldjugend, der reformjugend. Die aber haben hier in der Gegend kaum Mitglieder. Jugendbewegung ist hier in der Region wenig vertreten.

Wenn wir nun die Treffen aus Vorsicht und Sorgsamkeit auf 25 Teilnehmer begrenzen, dann müssen wir sehen, dass einerseits Neue dazu kommen, die bereit sind, sich einzubringen, andererseits müssen die mitarbeitenden Wandervögel Zugang haben. Für den Wandervogelmaien haben sich jetzt im Februar schon 40 vorangemeldet. Täglich kommen jetzt MITMACHBÖGEN von ihnen ausgefüllt zurück, auf denen teils kein oder kaum Engagement angegeben wird, die entsprechenden Felder einfach nicht angekreuzt sind. Von mehreren wird einfach gedacht, dass so vieles hier großartig lief, und es so wohl weiter gehen würde. Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als diejenigen 25 einzladen und zu dulden, die sich am besten einbringen oder zusagen, sich einzubringen. Was sagst Du dazu?

Manche sagen, die Zeit von Jugendbewegung und Wandervogel sei vorbei, überholt. Die Zeit der allgemeinen Jugendbewegung ist meiner Meinung nach vorbei. Aber nicht die des Wandervogels. Wir haben vom Kern her den Wandervogel neu bedacht und ihm den Zusatz NaturKultur gegeben, war ihm entspricht, da wir ja nicht nur wandern. Außerdem sind wir dafür, dass es Wandervögel am Himmel und auf Erden gibt. Und wir haben großartige Treffen und Feste, ein freudebringendes und guttuendes Miteinander in einem Bund, den viele auch Neue gern mögen und sich drin wohlfühlen. Tausende wären gern dabei, wenn sie unseren Bund in seiner jetzigen Form kennen würden. Das macht Hoffnung.

Ich habe Dir hier die komplexe Problemstellung unseres Bundes aufgeschrieben. Konsequenz bleibt: 1. Du bringst Dich mit ein und übernimmst eine Aufgabe, die Du gern laufend erfüllst. 2. Du wirbst intensiv für unseren Bund, so dass er möglichst schnell wächst, und die Voraussetzungen besser werden. Das eigene Leben selbst gestalten und das möglichst in Gemeinschaft. Das Wahre wahren und das Neue erfahren. Das sind unsere Sprüche. Ich bitte Dich, dazu beizutragen, dass das nicht bei Sprüchen bleibt. Bist Du so freundlich, mir hierzu Deine Meinung zu sagen oder zu schreiben.                               Liebe Grüße!  Dein hedo

Es ist schon fast ein Wunder, was täglich an Neuem, Wichtigem, Erfreulichen für unseren Bund geschieht und in unserer Digitalzeitung unter www.wamdervogel.info. www.folkmagazin.de,   www.bündischeplattform.de

  

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