ARBEIT BERUF HANDWERK STUDIUM UMWELT ABITUR WELTREISE KINDER

Geschrieben von wv am . Veröffentlicht in KOMPASS

ARBEIT BERUFE IM HANDWERK ODER MIT STUDIUM

Als Handwerker bin ich unterwegs und komme mit Menschen aller Schichten zusammen. Ich bin unterwegs und habe mit praktischen Sachen zu tun. Ich kann mit meinen Händen praktische Dinge schaffen, reparieren oder restaurieren, Pflanzen oder Tiere züchten, Land bestellen, Essen kochen oder vieles andere. Das Ergebnis sind Sachen, die ich anfassen, sehen, wertschätzen kann. Außerdem wird das Handwerk von Jahr zu Jahr mehr geschätzt. Handwerker wurden zu wenig bezahlt, oft wurde auch auf sie herabgesehen. Das wird zu recht wieder anders. Wer Handwerker ist, kann sich auch selbständig machen und dann vielleicht weit mehr verdienen, als ein Akademiker mit Studium, der an seinem Schreibtisch sitzen muss oder vielleicht gar arbeitslos ist oder vergeblich auf eine Beförderung warten muss.

Wenn ich studiert habe, kann ich Glück haben, dass ich reisen darf, dass ich befördert werde oder unterrichten kann, wenn ich das mag. Vielleicht kann ich auch in einer Firma, einem Institut, einer Behörde aufrücken. Meist sind dann starke Anpassung an das Übliche notwendig, und dass ich dabei so sympathisch bleibe, dass ich befördert werde. Das ist ein Widerspruch in sich. wer sich stark anpassen muss, verbittert viel zu leicht. Wenn auch das Gehalt am Anfang ganz in Ordnung ist, und ich nicht oft in Wind und Wetter unterwegs sein muss, es also bequemer habe, so kann ich mit den Händen meist nicht viel tun, sondern kann oft von meinen Sinnen nur Ohren und Augen für meine Chefs nutzen.   

Auch wenn von unseren erwachsenen Wandervögeln noch immer die meisten studiert haben - viele sind oder waren Lehrer oder sonstige Pädagogen - so ist Traum vieler von uns, mit Bäumen, Gärten, Beeten, Holz, Wald zu arbeiten, vielleicht als Förster, Umweltschützer, Zimmermann, Ranger, Imker, Musiker, Instrumentenbauer, Schmuckdesigener... , oder zumindest nebenbei, selbst, wenn man dafür heute studieren muss.

Mehr und mehr bringen sich etwas Handwerk neben dem Beruf selbst bei und bauen sich ein Haus oder auf ihrem Grundstück eine Erdjurte für Singekreis für Herzenssänger und Liedernächte am Feuer....

ABITUR & WELTREISE

Ein Abitur vor der Berufswahl ist immer praktisch. Es ist viel schwieriger, das Abitur später, evtl. abends, nachzuholen und nach demAbitur, wenn es möglich ist, eine Weltreise zu machen. Viele, die ich kenne, waren nach dem Abi noch ungebunden, in der Welt unterwegs. Und das hat sich gelohnt, führte zu einer weltweiten Sicht, zum besseren Erkennen des Werts unseres Wandervogelbündnisses, für den Beruf und die Berufswahl.

Es gibt aber auch nicht wenige, die mit etwa 18 noch nicht reif genug sind und deshalb das Abitur später nachholen und dann besser lernen bzw. pauken können. Ich möchte nur zum Denken, Abwägen und zur Initiative raten, ohne mir dabei anzumaßen zu sagen, dass für jeden das gleiche gilt.

KINDER

Die Zeit, Kinder zu bekommen, ist eine wichtige. Sie kann das Leben viel schwerer machen, wenn das zu früh ist, kann jedoch auch viel Glücksverzicht bedeuten, wenn es zu spät dafür ist. Zwei Kinder haben es oft leichter. Einzelkinder sind oft für Kinder wie Eltern eine Notlösung.  

www.spurbuch.de

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