wv 114 - TITEL: Inhalt

Geschrieben von Thomas König am .

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IMG_2235 Kopie.jpeg.  Nummer wv 114 , die erste digitale Ausgabe des wandervogel e. v.,

ab 10.8.2020 mit laufenden Infos ergänzt wird.

wv 115 beginnt am 1.11.2020. 


Das Feuer weiter geben

Geschrieben von hedo holland am .

Das Feuer weiter geben

Wir laden alle ein, jung und alt, die für das Bündische brennen.

17 Jahre bauen wir nun an unserem Wandervogelbund im wandervogel ev. Unser Rabenhof in Lüttenmark, unsere Zeitschrift und unsere Liederhefte unterstützen das Aufbauen.

Unsere Feste, unser Singen, unser Tanzen, unsere Gespräche und unser Tun zielen darauf, die Glut zu schüren, das Feuer loder zu lassen und die entzündeten Fackeln weiter zu geben.

Das ist notwendig, damit

die Liebe zu Natur und Kultur - durch Fahrten und Wandern, durch Singen, Musizieren und Tanzen entfacht wird.

die Freude an Gemeinschaft, Weitergeben und gemeinsamen Treffen und Festen sich entfaltet.

die Gründung von Wandervogelmilieus an vielen Orten voran geht.

Wir regen dazu an, fördern und unterstützen es und helfen mit, wo wir können

Durch das Miteinander, durch das Kennenlernen, das Vernetzen, durch Treffen kommen wir weiter.

Mitwirkungsmöglichkeiten gibt es auf der Webseite, auf Facebook und in unserer Zeitschrift Wandervogel.

Wir laden zum Mitwirken ein.

Wandervogelbund für NaturKultur + Weltfahrten   Stand: 19.7.20. Wir lieben Liedernächte am Feuer, Treffen mit Wandervögeln und Interessierten, Fahrten in die Welt und zu Liedernächten. Du kannst dazu gehören. Wir sind für Neuinteressierte Jung und Alt offen. Unser Wandervogel ist als Lebensbund mit Jung und Alt offen für alle. Die Treffen, meist auf unserem Rabenhof in der Nähe von Hamburg. Am besten einfach anrufen oft von 10 - 19 Uhr.  0152-2198 3817 hedo. Unser  Rabenhof in Lüttenmark liegt 50 km östlich Hamburgs, Nähe BAB Hamburg-Berlin. Bahn Boizenburg + Bus. 

Rezensionen

Geschrieben von hedo holland am .

Rezensionen Die Fahrt als Verwandlung - Aufbrüche in das ganz Andere Nr. 22 der Schriftenreihe des Mindener Kreises im Spurbuchverlag. Herausgeber: Fritz Schmidt und Peter Stibane, ...

Das geheime Kleinod wv 86

Geschrieben von hedo holland am .

Das geheime Kleinod Wandervogel – Rabenhof Lüttenmark - Bündische Heimat (schon Mecklenburg) 50 km östl.Hamburgs Für Bündische ist es ein herrliche Oase am Rand von Mecklenburg zum Kohten, zum Feiern...

Herbstlieder des wandervogel

Geschrieben von hedo holland am .

HERBSTLIEDER des wandervogel e. v. Unser Herbstliederheft - erntefolk - Feuerfunke 2 hat 92 Seiten (4. Auflage 2014) und weit mehr als 100 Lieder zumeist mit Noten und Klampfengriffen. Es ist für €...

Tanzkreis Lüttenmark

Geschrieben von hedo holland am .

Neues vom Tanzkreis ... TANZKREIS LÜTTENMARK Treffen: Fast jeden Donnerstag, 20h, Rabenhof, Lüttenmark bei Hamburg, Turnschuhe oder Drinnenschuhe m. heller Sohle. Tänze: Europäische Folkloretänze...

Musisches

Geschrieben von hedo holland am .

Unser Wandervogel-Bund wurde von Mitgliedern unserer Band Elbraben gegründet. Die Raben sind neben Musik-, Tanz- und Liederfans eine Künstlerschar. Krischan und Nadja wurden Grafiker, Jürgen ist...

NATURKULTUR: Bäume, Blumen, Menschen, Klima, Wohnen, Kleidung, Nahrung..NATURKULTUR:. Bäume, Blumen, Menschen, Klima, Wohnen, Kleidung, Nahrung..

Geschrieben von Thomas König am .

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Bauern sind in Not Bauern sind in Deutschland in der Zwickmühle zwischen EG und Bauernverband, die immer mehr an Produktion und größere Höfe fördern und zwischen Vermarktern mit Aldi, Lidl & Co sowie Billigkonsumenten, die das Billigste kaufen. Das führt zu Überdüngung, Riesenmaisfeldern, Verunreinigung von Wasser und Böden, zu Antibiotika in Produkten, Massentierhaltung, Wasserfleisch und ungesunden Nahrungsmitteln. Mich wundert, dass Parteien, Krankenversicherungen, Bauern, Konsumenten, Gewerkschaften, Verbände nicht energischer dagegen wehren. Die Bauern sind ja wirklich in Not. Der Verbraucher denkt, dass bei den heutigen Bodenpreisen es doch kein Problem sei, dann eben Höfe zu verkaufen und Millionär zu werden. Insofern wäre nur das Problem, dass die Jahrhunderte bewährte Bauernkultur verloren gingen wegen Billigkonsum. Das ist nicht Ziel. Die Bauern sind auch zu verstehen. Ihre Familienkultur, ihr Beruf, ihre Grundeinstellung zur Heimat, zur Erde, zum Leben ist gut. Das, was sie als gut empfinden, haben sie jahrelang zu sehr weggedrückt, da sie gute Gewinne machten und teils viel verdienten. Oft haben sie auch nicht anderes gelernt und sind auch nicht die Typen und nicht in der Lage, künftig da als Angestellter zu arbeiten, wenn sie vorher immer ihr eigener Chef waren. Insofern sind sie in einer Doppelzwickmühle, selbst wenn ein Millionärsdasein reizen würde. Oft ist es aber auch nicht so viel, was sie beim Verkauf als Gewinn erzielen würden.  Wie ist diese Doppelzwickmühle lösbar? Es braucht vom Bauern bis zum Verbraucher eine neue Denke. Liebe zu Heimat und Natur sind nicht nur konservativ, sondern menschlich. Treckerdemos und Direktvermarktung mit Hofläden allein genügen nicht, Ökolandwirtschaft mit guten, teuren Produkten allein auch nicht. Eine Kombination ist schon besser. Aber noch besser ist es, deutschlandweit und europaweit Bauernverbände und neue Zusammenschlüsse dazu zu bringen, zusammen mit zukunftsorientierten und geundheitsfördender Parteien, Initiativen und Verbänden die EU-Gesetzgebung dazu zu bringen, zu sorgen für Gesetze und Zuschüsse für Gesundheit, Kleinbauern und Rückdrängung der Agrarindustrie. So lange wie Lobbyisten Parteien und ihre Mitarbeiter schmieren, ist das schwer. Deshalb braucht es hier strenge Antischmiergesetze. Nicht nur für Bauern.   (AUS FM 350)

RADWEGE an der B 195 zwischen Lüttenmark und Gresse

Wir haben schon öfter darüber gesprochen. Auch Radwegebau ist für uns NATURKULTUR. Nun ist es bald gut möglich, zu uns von Boizenburg oder von Schwanheide mit dem Fahrrad zu uns zu kommen.

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DIE NEUEN PILGERNWEGE FÜRS KOHLEAUSSTIEGSGESETZ:    Das Gesetz kontakariert die vorher zugesagten Ausstiegszeiten durch Klauseln, entschädigt die Kohlefirmen übermäßig und steht den Klimazielen und dem Kohleausstieg entgegen. Es ist also Augenwischerei. Für die meisten Menschen ist das noch nicht klar. Wie soll man auch positiv angekündigte Sachen gleich als negativ bewerten können. Damit wird es wieder nötig zu erkennen, dass das um den heißen Brei herumzureden das Gegenteil ist, als klar das Ziel zu benennen, die Klauseln zu erkennen. Und dann ergibt sich eine klar Logik. Lobby und Rechtsanwälte der Superreichen haben doppelt gewonnen: Aufschub des Kohleausstiegs und Superentschädigungen. So geht das nicht. Was kann meine, unsere Konseqenz sein? Wenn wir Fahrten machen, werden Garzweiler, Hoyerswerda und Lausitz Hauptfahrtenziele in Verbindung mit Protest. Wer von uns unterwegs ist, wird die neuen Pilgernwege pilgern für die Zukunft.

Wandervogelrebellen, das sind Rebellen im Wandervogel gegen den Missbrauch der Erde

Mehrere von uns sind Wandervogel-Querdenker und dennoch Freunde. Miteinander gegen Unrecht, gegen Gifte, Bomben, Atom, Zuviel an Waffen. Das klingt uns nicht negativ. Dafür sind wir für Verbesserung von Böden, von Luft, von Wasser, für Kinder, für Bildung, für Natur und Kultur. Wir ehren die Völker und haben Freunde in aller Welt und Wandervögel im Ausland. Das nennen wir Naturkultur.

Näheres dazu in unserer Wandervogel-Zeitschrift, die alle 2 Monate erscheint. Abo € 30 für 6 Hefte ins Inland (Ausland € 40) im Jahr alle 2 Monate. 038842-21888

NEUES: Einladungen, Termine, Nachrichten aus Bünden

Geschrieben von Thomas König am .

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   Stand:

-   21.10. 2020

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Da die Aufrückliste für unsere Winter-Mitmach-Woche ist eröffnet, da wir ausgebucht sind. Deshalb brauchen wir ab heute 21.10. die Neuigkeiten für die Woche nicht jeden Tag zu bearbeiten. Die Termine für 2021 steht jedoch jetzt fest. Und es ist schon möglich, sich für die drei Treffen im kommenden Jahr sich Plätze durch Voranmeldung zu reservieren. Berichte zur Wandervogelernte stehen jetzt noch unter "Neues", ab c. 1.11. werden sie auf Artikel/Berichte gesetzt.

    Die Teilnehmergrenze 25 ist erreicht.

   Melde Dich jetzt für die Aufrückliste. 

 Mo. 1.12.-

So. 6.12.20 

   25 Mitmacher sind gemeldet.  

    15  Wandervögel &  10  Gäste bei 25 Plätzen.      Dabei michael aus Finnland und norbert aus Belgien

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 34  vorangemeldet,

 4 abgemeldet, 2 Warteliste   

OLI, THEA, MICHAEL W, ULRIKE Kr, UWE I, HEDO, MONIJA, GESA,Margrit, Horst, kim, Ulrike V, NORBERT, Inge K, Ulrike Ke, Jürgen K, UTEtina, JÖRGFRANKYDiet, Karin A, Erika, Beate, BOB, INGO, Petra S, GERO, MARTINA, MICHAEL,Gabi, Jürgen, Ilona, Ingrid A, 

Vielleicht bist Du gern informiert, wer mitmachen will.  Wir geben die Namen der Interessierten an. Wir bauen das Netzwerk der Kontakt im Bund weiter aus. Je mehr Querverbindungen bestehen, desto besser ist zu planen. Gutes Planen, Achtsamkeit, dass wir uns nicht gegenseitig ins Gehege kommen und gemeinsam den Bund stärken. Das ist so ein guter Weg. 15.  BRINGEN INSTRUMENTE MIT - UNTERSTRICHEN    

0 Mitmachplätze sind noch frei (Begrenzung auf 25). Wandervögel haben Vorrang.

Wer sich meldet, wenn die freien Plätze vergeben sind, kommt auf die Aufrückliste. Nach Erfahrung bei der Wandervogelernte werden Plätze frei.  25 haben sich mit Anmeldebogen fest angemeldet

 Mo-Do 11   FR Morgen 13  FR Abend 19   SA 19   SO 13  

  0 auf Nachrückliste  

Petra schreibt 14.10.20: Lieber hedo, liebe monija, es ist wunderbar, dass Ihr in diesen Zeiten an der Tradition der Waldweihnacht festhaltet! Ein großer Dank im Voraus und bis zum 4.12. Liebe Grüße! Petra


WV-ERNTE 4 SORGSAM UND HILFSBEREIT ZU CORONAZEITEN

Geschrieben von Thomas König am .

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MITBRINGEN 1.Bitte bringe Zelte mit.  Wir haben nur wenige Schlafplätze im Haus. Ist das ok?   Und außerdem unbedingt: Masken, Desinfektionsmittel, Schal fürs Tanzen (evtl. auch Handschuhe), warme Kleidung, da stets gelüftet wird, falls es Zug gibt. Das übrige wie Instrumente, Noten, Liederhefte, Foto, Film, Videogeräte, Kerzen, Feuerholz, Essen und Trinken. 

WV-ERNTE 5

Geschrieben von Thomas König am .

Unser Treffen hier auf dem Rabenhof ist prima angelaufen. Gestern, an unserem Tanzabend, waren zwar nur Ute und ich dabei, aber neben Marianne noch sieben ganz liebe Gäste. Die Tänze waren wunderschön. Michael aus Finnland hat eine leckere Suppe gebraut und dann ging es um 20 Uhr bis 22 Uhr los. Ganz besonders hat mir der Tan "Di grine kusine" gefallen. Alle Tänze aus rumänien, Griechenland, Irland (Carolans Welcome), Mazedonien waren ohne Anfassen. Wir waren Beate aus Schwarzenbek, die Sonnabend die Suppe kocht, Ulrike bei Möllln (die den Kranz geflochten hat, Ulrike aus Norderstedt, die herrliche Sonnenblumen mitbrachte, Gregor aus Münster, Michael, der die Suppe kochte aus Finnland und Oli aus Berlin, der uns schon mehrere Tage beim Vorbereiten half. Wir waren voller Freude.Wir mussten unsere Wandervogelernte mit Großfahrtentreffen leider auf 30 Teilnehmer beschränken incl. Tagesgäste und sind voll ausgebucht. 

WV-ERNTE 6 FESTREDE:

Geschrieben von Thomas König am .

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Ihr Wandervögel       von hedo                         

Was ist es, das mich stark an den Wandervogel bindet, mich treibt, ihn vorwärts zu bringen?

WANDERVÖGEL

Geschrieben von Thomas König am .

leo ist nach Schlaganfall sehr krank, halbseitig gelähmt, kann nicht sprechen und ist in der Reha.

heinrich hat eine Herz-OP hinter sich.

Von kleo und dirk haben wir keine neuen Meldungen bekommen können. 

schrat ist in Bad Soden-Allendorf gestorben, wir haben ihn bei der Wandervogelernte 2020 geehrt. 

TREFFEN ZWISCHENDURCH : Wie Du weißt, gibt es Tausende, die gern bei uns und mit wären zum Lernen und zum Finden des Mittelpunkts in dieser geschädigten Welt. Wer gern singt und gern musizieren würde, wer sich eine gesundere Umwelt wünscht, gern in Europa für eine mitmenschliche Zukunf lebt, die Wandervögel in ihren Schwärmen liebt, der kann bei uns zuhause sein, auftanken und mitwirken. Diese Tausenden wissen nicht von uns und manche haben eine Hemmschwelle, sich aus ihrem Kabäuschen heraus zu wagen. Und sie wissen nicht, dass wir uns auf sie freuen und wissen, dass wir Miteinander stärker werden. Wozu abe sind Telefone und Händis am besten?

EINLADUNGEN 2021

Geschrieben von Thomas König am .

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Die Termine 2021 sind jetzt so gut wie fest.

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TEESTUBENGESPRÄCHE "Hochhaus + Kohte"

Geschrieben von Thomas König am .

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Hochhaus & Kohte -Teestubengespräche rund um die Welt, die Natur und unser Leben

Yoghi - Tschairezept.    14.10.2020. bob

Lieber hedo,

so sei es - hier kommt meine gesammelte Expertise zum Thema Chai.

Masala Chai ist in Indien ein Getränk, an dem man nicht ewig schlürft, sondern das man zwischendurch immer mal wieder als kleinen Kraftmacher oder "Kick" zu sich nimmt. Getrunken wird traditionell aus kleinen Gläsern oder Tassen (0,1l), mehr möchte man meist auch gar nicht. Daran orientiert sich auch mein Rezept. Der Chai schmeckt sehr viel intensiver, als man es hierzulande kennt. Süß-scharf-würzig-sahnig.

Zutaten für 4 Portionen:

1TL grüne Kardamomkapseln

1TL Nelken

1TL schwarzer Pfeffer (lasse ich oft weg, weil der Ingwer genug Schärfe hat)

1 Stück (ca. 3cm) Zimt

1 Stück (ca. 4cm) Ingwer

0,5 l Milch

4TL schwarzer Tee

4TL Zucker mindestens (indische Chaiwalas nehmen 2 bis 3 Mal so viel)

Die Gewürze im Morser zerstoßen.

Den Ingwer klein schneiden oder raspeln.

Ein wenig Wasser zum Kochen bringen, Gewürze und Ingwer darin ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Milch zugießen und wieder zum Kochen bringen.

Den schwarzen Tee zugeben.

Das Ganze wird nun auf relativ hoher Temperatur gekocht, so dass die Milch immer wieder aufschäumt. Dann entweder den Topf anheben oder den Herd (je nach Sorte) kurz runterschalten. Dieses mehrfache Hochkochen ist wichtig, dass die Milch sahniger und dicker wird.

Nach ca. 5 Minuten den Zucker in den Topf geben, umrühren.

Den Chai nun durch ein Sieb oder Nesseltuch in ein anderes Gefäß abgießen.

Heiß genießen.

Chaiwalas benutzen meist kein Wasser, nur reine Milch. Manche fangen mit dem schwarzen Tee an und werfen die Gewürze erst viel später in den Topf. Ich bilde mir aber ein, dass es sinnvoll ist, wenn die Gewürze etwas länger mitköcheln. Für Inder wahrscheinlich eine Frage weltanschaulicher Dimension...

Prost, liebe Grüße und Namaste

bob

Persönliche Briefe, Rabenhof, kritische Themen, Rezensionen

In den vergangenen Jahren sind wir im Frühsommer meist in Schweden gewesen, im Frühsommer und im Herbst auf Gran Canaria oder Mallorca. Jetzt ist das Klima an der Ostsee viel besser für Urlaub gewsorden. IAuf den spanischen Inseln war das Land verkarstet, alles braun gebrannt, Grün und Wälder fehlten und oft war das Baden im Meer wegen Regen, Sturm, Strömungen nicht immer möglich. Dann blieb nur der Pool. Das am Strand Faulenzen ist nicht so unsere Sache. Jetzt sind wir in Kühlungsborn-Ost an der Ostsee. Das ist bei gemütlichem Fahren nur 2 Autostunden von Lüttenmark entfernt. Wir fahren eine Stunde zu monijas Haus in Drispeth, bleiben dort eine Nacht und fahren dann nach Kühlungsborn, jetzt, bei gesperrten Straße über Doberan. Wir sind im Moraqda Strandhotel in Kühlungsborn-Ost mit Meerwasserschwimmbad und ganu an der Ostsee in einem Raum mit Balkon und Ostseeblick. Mitten in der Stadt ist ein großer Wald und ringsum sind Wälder zum Wandern, das Baden und Schwimmen im Meer ist großartig. Morgens nach 7 Uhr gehe ich ins Schwimmbad mit Wellen und Wassermassage. Dann gibt es ein herrliches Morgenbuffet. Tagwsüber haben wir unterschiedliche Sachen vor wie Schreiben, Wandern, Einkaufen. Die Sonne scheint unter blauem Himmel. Es ist so warm, dass es für mich um die Mittagszeit besser im Hotel ist.Abends sind wir zum Essen in einem der vielen Restaurants. Gestern bekam ich ein herrliches Antipasti im Gallo Nero. Wir haben Rügen, Usedom und die ganze Ostseeküste in den vergangenen Jahren ausprobiert und festgestesllt, dass es in Kühlungsborn-Ost für uns am Schönste und am Gesundesten ist. Kühlungsborn hat viele Vorteile. Eine hohe und eine niedrige Promenade kilometerweit, außerdem Möglichkeit am Srand oder durch den Wald zu wandern. Quer zur Ostsee ist die Hauptstraße mit vielen Läden und Restaurants. Außerdem ist kulturell einiges los. Musikanten an mehreren Ecken, Konzerte, Bücherei, Festarena. Und es gibt eine schöne Umgebung. Mit dem "Molly", der antiken Küsteneisenbahn waren wir in Bad Doberan. monija tut das Schwimmen mit den Wassermassagen so gut, dass wir öfter hierher fahren. Ich bin gern an unterschiedlichen Orten, habe mich aber hier an diesen schöne Platz gewöhnt und fahre immer wieder gern hierher. hedo

Welchen Sinn hat Wandervogel für mich?     Wenn wir uns ums Feuer versammeln, fragen wir uns heute viel zu wenig nach dem Sinn,dem Sinn unseres Lebens, unserer Arbeit, unseres Zusammenkommens, unseres Bundes. Dass wohl fast jeder von uns sich Freude, Freunde und gute Lieder wünscht, ist klar. Dass das Feuer hell und rauchfrei sein soll auch. Weshalb wir in unserem Kreis zzsammen kommen, ist vielen weniger klar. Weshalb wir und verbündigt haben, wird von vielen unterschiedlich oder gar nicht bedacht. Wegen unserer schönen Feste, wegen der herrlichen Natur beim Rabenhof, wegen des Singens, Tanzens, Musizierens, der Fahrten mit Menschen die wir mögen? Uns einen Protest gegen Unmenschlichkeit und Naturzerstörung. Als ich 18 war in meiner Horte, stellten wir uns Fragen über den Sinn unseres Lebens. Wir lebten in Trümmen Hamburgs, zumeist in ärmlichen Verhältnissen und wollten raus in die Natur und die Welt, Kennenlernen, um Erfahrungen zu samnlen und uns zu stärken durch Lernen, Sport und gegenseitige Anregungen, gemeinsam das Abi nachholen und viel mehr. Dieses Lernen und Rausfahren habe ich lebenbslang beibe4halten, möglichst nicht allein, gern in Gemeinschaft. Das hat mir geholfen und mich geprägt. Ehrlich mit mir selbst umzugehen, frei sprechen zu lernen, mich durchzusetzen und mir neue Wege zu erschließen habe ich viele Jahre geübt und darin eine Art Meisterschaft erlangt. So bin ich mit meinem 2. Beruf Lehrer geworden und auch Schreiber, um meine Erkenntnisse, Erfahrungen und Freuden weiterzugeben. Als Lehrer bis zur 10. Klasse war es mir am wichtigsten, Schüller dazu anzuregen, zu erkennen, was ihnen liegt, und was sie am liebsten machen wollen. Je älter ich wurde, desto mehr wurde mir deutlich, dass die Begegnungen mit jugendbewegten Menschen mich weiter bringt und nicht einrosten lässt.  Und dass die freiheitliche Einstellung zu Wahrhaftigkeit und Verantwortung frei von Ideologien im Wandervogel eine so freie, offene und lernfördernde Möglichkeit ist, wie ich sie sonst in Deutschland selten gefunden habe. Deshalb liegt mir auch daran, als Lehrer dabei mitzuwirken, dass der Wandervogel und sein Milieu drumrum wieder stärker werden, dass der Wandervogel sich wieder mehr organisiert und stärker wird. Stärker wird aus freier Erkenntnis der Einzelnen, der Engagierten, nicht nur das Wanderon, und die kulturellen Spezialitäten des Bundes, sondern auch den Bund zu fordern und zu fördern. Dazu das Engagement für Freiheit, Mitmenschlichkeit und Natur-Kultur anzunehmen. Gedanklich gibt es bei vielen Älteren im Wandervogel Einigkeit.  Konkret für Aktionen, Werbung, Neuorganisation ist im Wandervogel viel zu tun. Das ist für mich ein Weg in die Zukunft für meine Familie, meine Freunde und nahestehende Gruppen.

Sinn 2.    Mit leidenschaftlichen Erzählungen über den Sinn unseres Tuns gewinnen wir. Unsere Leidenschaft und der erkannte Sinn überzeugen. Und sie bringen uns zuerst Wandervögel und dann unser Freunde und ähnlich Denkende und Agierende dazu, unserem Bund zuzustimmen, ihn frfeundlich zu betrachten oder gar selbst mitzumachen und sich einzubringen, selbst zu Tätern, Machern zu werden über das Michachen, mitlaufen hinaus. So werden auch Jüngere zu uns stoßen, die unsere freiheitliche Art zu denken, zu wandern, zu handeln anziehend finden und zu schätzen wissen. Idee und Leidenschaft sind das Ausschlaggebende. Freiheit und Selbstbestimmung sind die Leitmotive. 

Idee und Leidenschaft, Freiheit und Selbstbestimmung erklären auch, weshalb Nazis und DDR-Regime den Wandervogelbund verboten, und die Wandervögel verfolgten.Die Skepsis über alles Weltverbessern können Diktaturen und Einheitsparteien nicht ab. Sie meinen die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben und fordern ihren Absolutismus mit Gewalt und unmenschlich ein. Das ist nicht unsere Sache. Wir wissen, dass Wahrheiten sich ständig ändern und im Fluss sind . Panta rei – Alles fließt. Sowohl die Natur, das Denken, die Weltsicht. Deshalb wird es immer Menschen geben, die Totalitäten ablehnen, wie sie enges denken nicht mögen, weil sie stets hinzulernen wollen. Und unsere Freude wird es immer sein, wenn unsere Art der freiheitsliebenden natur- und kulturbezognen Skepsis sich in fröhlicher Gemeinschaft „Wandervögel“ zu nennen, unseren Bund zu unterstützen, zu fördern und weiter zu bringen in gemeinsamem, freundschaftlichem Ringen. Lieder, Gespräche, Tagen gegen Enge und Blockieren für Freiheit, Naturkultur und Menschlichkeit gibt es bei uns. Argumente, nicht nur Behauptungen, für Meinung einzustehen, zu streiten. Wandervögel und Folkfreunde sind deshalb sehr ähnlich. Das gilt für Jugendliche, Studenten, Eltern und ältere Wandervögel. Keine moralisauren Vorschriften und Gesetze, wachsende Erfahrungen und Methoden statt zu starker, fundamentalistischer Regeln. Früher predigte man im Bund für „rein bleiben und reif werden“, für Enthaltsamkeit, Abhärtung und Mönchsleben, für Sparsamkeit und Geldverachtung, für Heimattreue und Wehrpflicht mit Kadavergehorsam, für Kluftzwang und Geschlechtertrennung. Das ist lange vorbei. Statt national denken wir weltweit und mitmenschlich, statt Enge für Grenzenlosigkeit und Weltheimat, statt Rassismus Mitmenschlichkeit, statt festklammender Treue für Überzeugung und Entwicklung, statt Sparsamkeit und Geiz für überlegte und vernünftige Einstellung zum Konsum, statt Militarismus für Bürger in Uniform, statt Heimatfahrten die Welt kennenlernen, neben Romantik einen Realismus wandelnder Gegebenheiten, statt Fronarbeit erfüllten Beruf mit Möglichkeiten freier Entwicklung.

Gründungseltern und Inspiratoren des Wandervogels  Ab 1898 Karl Fischer: Wandern und Raus in die Natur (aus Berlin-Steglitz) 1905 Der Name „Wandervogel“  1912 ? Schirmann & Münter: Gründung der Jugendherbergen 1913  Zusammenschlus zum Wandervogel e.V.  1913 Meißnertreffen und Meißnerformel 1920 Rudolstadt als Zentrale, Schriften, Liederblätter 1928 Zusammenschluss zur Deutschen Freischar mit Pfadfindern. 1933 Verbot durch Nazis, Gegen Nazis Geschwister Scholl, tusk, Edelweißpiraten 1945 Neuaufbau 1962 Gollwitzer: Lahmes Wandergeflügel, gegen Atom 1988 Freiheitliche Entwicklung, Umwelt, Wohlstandskritik 1989 Wiedergründung des Wandervogel e.V. NaturKultur, Freiheit, Folklore, Öko, Frieden, Lebensbund 2013 100 Jahre WV, Neue Meißnerformel 2018 Zusammenarbeit und Korrespondenz mit anderen Bünden, Denken für die Menschheit, lebendiger, ständiger Prozess der Ideen des Bundes, WANDERVOGEL NATURKULTUR

Wie können wir besser Neue gewinnen und so den Wandervogel stärken!     Technikskepsis entstand aus der Sorge um die Erde und wurde besonders durch die Ausbreitung der Atomkraft gefördert.  Sie wandelte sich zu einer kritischen Techniknutzung. Moralisierend und totalisierend gewinnen wir kaum Menschen. Anregen zum Hinterfragen der Mechanismen für eine bessere Welt ist besser. Die Antimoderne gegen Mode- und Konsumtrends hat ihre Grenzen. Es ist das Profil durch Aushandlungsprozesse der Nuancen in Frage zu stellen und einen entwicklungsfähigen Stil zu entwickeln.

87A36621-958D-4A78-8026-3F77FF827188_4_5005_c.jpeg   Schriftleitung.   Wer von den Wandervögeln will dauerhaft die Schriftleitung übernehmen? Ich habe mir die Grenze gesetzt und will die Schriftlietung nur bis zum Jahresende machen.Es ist möglich, Artikel zu schreiben und evtl. auch jetzt schon ins Internet zu setzen. In Kürze wird es eine überarbeitete Yoomalform geben, die Thomas erarbeitet.

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Denkhilfen zur Entwicklung einer Grundhaltung zum Glücklichsein aus persönlichem Erleben.   

Sicher möchtest Du auch glücklich sein. Dass Glück an verschiedenen Ecken selbst machbar ist, wirst Du wissen. Ein etwas längerer Artikel folgt zur Mittsommernacht, eine der wichtigsten Nächte des Jahres. Er ist am besten langsam zu lesen, besser auszudrucken. Er gibt Fingerzeige, die hilfreich sind. Wenn Du selbst Durchhaltevermögen, Disziplin, Willen und Fleiß schätzt und trainierst, wird Dir einiges zufallen. Freuen würde mich, wenn Du das auch so siehst und schätzt. Lernen wir uns bald kennen? Auf dem Rabenhof vom 27.-30. August?   Herzliche Mittsommerglückwünsche für Dich. hedo

Diese Geschichte beginnt anders, als ein Leser so denken mag. Andere Menschen herum jammern zu hören, hat mich schon als Junge gestört. Das habe ich wohl von meinen Eltern geerbt, die viel Leid oft mit Freunden und Liedern überwanden. Mich klar zu informieren, Informationen und Wissen weiter zu geben, habe ich später gelernt. Meine Freunde der Horte und ich beschlossen, jeder solle sich binnen einer Woche einen Fahrtennamen ausdenken. Ich sann, dass ein Name phonetisch klingen solle und bastelte an meinem bürgerlichen Namen Detlef Holland. „Deho“ klang nicht. „Hode“ ging nicht. So kam ich auf „hedo“, schrieb den Namen jungenschaftlich klein. Und dieser Name wurde Lebensname für mich, für meine Freunde und Bekannten, für Liebe und mein ganzes Leben. pony und schnecke bekamen ihre Namen nach einer Woche verpasst. Auch für sie wurden es Lebensnamen, für pony bis in den Tod. 

Ich trage den Namen nun schon 70 Jahre und habe erfahren, was ein Name bewirken kann. Er kann eine starke Kraft sein, hat mich aus Armut, Einsamkeit und aus Blockaden geführt. Ein Name hat ein magische Kraft. Besonders ein selbst gewählter Name. In der Abendschulzeit fürs Abi stellte ich mich in der Klasse als „hedo“ vor. Gleich wurde gewitzelt „hedo, das ist ja wie „Hermann und Dorothea“, wie sein Weltbürgertum.  („Alles regt sich, als wollte die Welt, die gestaltete, rückwärts lösen in Chaos und Nacht sich auf und neu sich gestalten.“) Das kam dem Thema meiner Geschichte schon näher. Bei den alten Philosophen Griechenlands entdeckte ich die Hedonisten für mich. Sie wanderten als aristotelische „Peripatetiker“ ihre Kreuzgänge stundenlang im Kreis mit Händen auf dem Rücken und erwogen die für jeden Menschen wichtige Frage, wie Glück gemeistert werden kann. Mit Fleiß und Ideen, mit Nischennutzung und Buchhalten, mit Fröhlichkeit und Beständigkeit, mit Liebe und Treue, mit Begeisterung und Vorwärtstrauen, vor allem mit selbstgesteckten nahen und weiten Zielen. Das kommt den Evolutionsszielen des Lebens, der Menschheit schon recht nahe. Mit Fortpflanzung und mit Wohlergehen, mit Weitergabe von Weisheit an Enkel.

Der philosophische Hedonismus war mir auf Dauer zu egoistisch und kühl, nicht genug mit Nähe und Herzenswärme erfüllt. So bastelte ich mir einen ganz persönlichen Sozial-Hedonismus. Mein Denken, das Freude und Glück, Mitmenschlichkeit und Miteinander in den Mittelpunkt stellt und lebenslanges Weiterlernen und Weiterdenken von mir fordert und mich fördert. Das forderte und förderte mich. Daran habe ich mich bald gewöhnt und gemerkt, dass es mir Erfolg bringt und mich zum „Chef“ macht, trotz meiner Mängel. Ich blieb also „bewegt“, jugendbewegt und erkannte, dass die Meißnerformel: Das Leben vor eigenem Gewissen verantwortlich selbst zu gestalten. Das in Gemeinschaft noch stärker wirkt. Jugendbewegt sein, heißt, innerlich nicht still zu stehen, zu sehen, was hinter den Bergen haust, die Welt zu erwandern, zu erfahren. Das war es auch, was mich später mit Freunden den „Wandervogelbund wieder gründen ließ. 

Ich hatte schon vor der Pubertät Blockaden oder Hemmungen, die mich durch Regeln meines impulsiven und dominanten Vaters einerseits und meine verdrängte Sensibilität ein eine schwierige Lage brchten. Bei starkem Antrieb und hoher Empfindsamkeit kam ich in manchen Konflikt und hatte keine gute Anleitung und Hilfe. Das führte zu Verklemmungen, Denk-, Sprech- und Lernblockaden, die ich heute noch zeitweise spüren kann. In besonderen Momenten finde eine kreativ-künstlerische Kraft in mir, die aus mir heraus strömt, mich planen, schaffen, dichten, sprechen und schreiben lässt, wie durch ein Ventil, dass plötzlich alles fließt. Panta Rei.

Diese Kraft hat mich dazu gebracht, vom Manager zum Lehrer zu werden, intensiv zu studieren und anderen Menschen, Jugendlichen und Kindern zu zeigen, wer sie selbst sind, und wer sie werden können, wie ein Mensch lernt, seine Talente, erkennt, Werkzeuge benutzt, auch singen und musizieren annimmt. Und vor allem lernt, die eigene Sprache zu stärken und das Lernen und die Sprache selbst zu nutzen. 

Ein Rhetorikkurs hat mir viel dabei geholfen, meine Verklemmtheit zu überwinden und meine Persönlichkeit frei zu entwickeln. Zuerst lernte ich klar und deutlich über Sachen zu sprechen, dann Probleme zu erörtern, zu diskutieren, Lösungen zu finden Später im Novemberkreis übte und lernte ich auch, gut und gern über Gefühle zu sprechen und mich auszutauschen, das Richtige und Wichtige zur richtigen Zeit. 

So wurde ich selbstbewusster, gab den Bürojob als Manager beim Jugendherbergswerk ab, studierte Pädagogik und Geographie für Mensch und Welt, war Mitgründer des Miteinandertreffes in St. Georg, der Elbrabenband und der Grünen in Hamburg und mit Freunden bei den drei großen Meißnertreffen. 

Weil ich sehr arm aufwuchs, das Wandervogelmilieu aber kulturell und sozial stark erfahren durfte, mag ich jedem wachen, vorwärtsstrebenden Menschen gern raten, dieses Milieu auch heute zu suchen. Wie die Blaue Blum auch das freie Lernen und Denken in sich aufzunehmen, selbst zu leben und an seinem Ort in seiner Region mit ähnlich Suchenden, so ein Milieu zu begründen. Um es stets nahe bei sich zu haben und oft nutzen zu können. Um nicht dem bequemen, oberflächlichen Mode-Konsum zu verfallen. Freudebringende Gespräche, Singen und Musizieren, die Welt zu erfahren und bewährte, schöne Lebens-, Wohn-, Kultur- und Genussformen bringen viel mehr, als bloßer Konsum. Sie stärken meist die Freude und den inneren und äußeren Wohlstand.

Das vielen Menschen Seltsame ist, dass oft Pech zu Pech, Glück oft zu Glück kommen, wie auch die klugen Märchen sagen. So kommt zu Freude auch Freude, zu Singen auch Singen, zu Gesundheit auch Gesundheit. So zieht ein guter Freundeskreis und Bund wache Menschen an, die wohltun. Wer gut drauf ist und Freude und Freunde hat, fühlt sich wohl und weniger krank. So habe ich mich trainiert, Schwächen des Alters auch Freude abzugewinnen und auch Enttäuschungen mit anderen Menschen meist gut zu verkraften. So habe ich gelernt, das es gut ist zu lernen, mit sich gern allein zu sein und sich selbst zu lieben, zu denken, zu lesen, zu arbeiten. Als zweites bekommt es mir, in Gruppen gut klarzukommen, anzuregen, Impulse zu geben und nicht leicht enttäuscht zu sein, Frustrationstoleranz zu erwerben. Und als ich das konnte ging es mir auch zu Zweit viel besser mit Ritualgesprächen, Alltag, Fröhlichkeit,  Liebe und Ausgeglichenheit auf Dauer. 

Ich habe gelernt, mit offenen Armen auf Menschen zuzugehen, sie anzunehmen, mich und sie zu öffnen, die Masken abzustreifen und zu zeigen, wer ich bin, zu sehen wer Du bist, auch wenn das nicht immer leicht ist. Denn auch ich habe Mängel, wie Du auch und wie jeder Mensch. Da ist eben das Menschliche. Und wer behutsam miteinander umgeht, Mängel annimmt und anspricht und an sich selbst arbeitet, der wird liebenswerter und wird geachtet. 

Wenn wir den Tag gemeinsam gut beginnen, wird er besser. Nach dem Aufstehen hat monija schon die Zeitung gelesen und sich dazu Gedanken gemacht. Ich habe Gedanken gesammelt, aufgeschrieben, vielleicht ein Gedicht gemacht und vertont oder einen Artikel geschrieben. Ich stimme die Klampfe. Dann singen wir vor dem Frühstück ein passendes Lied aus dem Greifenliederbuch, dass wir uns gemeinsam aussuchen. Dann wird gefrühstückt, erzählt und dann das Aktuelle besprochen. Und der Tag kann gut beginnen.

Vielleicht lade ich am Tag Freunde ein, schreibe einen schönen Brief oder telefoniere und spreche über Gott und die Welt. Und monija holt einen schönen Blumenstrauß der geht im Wald spazieren. Wenn Du auch so ein Leben führen möchtest, egal wie alt Du bist, dann ruf an, komm er, mach mit beim nächsten Wandervogeltreffen  - Und selbst in schwierigen Zeiten wie jetzt findet sich ein Weg. Da wird auch viel aus dem "Greifen" gesungen, Du kannst richtig mitmachen, nicht nur als Konsument, Dich, Deine Lieder, Musiken, Tänze einbringen, fotografieren, filmen und vor allem in den anderen Zeiten viel sprechen, Dich selbst einbringen, vielleicht mit einem Workshop, Deinen Liedern.... (Dazu liest Du weiteres auf der Webseite www.wandervogel.info

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Auf, dass es unseren Geschwistern gut gehen möge, den Wandervögeln in aller Welt, am Himmel und auf Erde. Das ist mein Wunsch auch für Dich und die Deinen in Freude und Freundschaft.   hedo.

NB:  Dieser Artikel ist noch nicht komplett. Gedanken fehlen zu monija, zum Miteinander, zum Erfolg meines Rhetorikkurses, zu meinen Haupterfahrungen im Wandervogel und als Lehrer und zum Rabenhof. Auch wird noch manches am Artikel gefeilt. Ich habe ihn mir so "von der Leber" geschrieben. Und ich schreibe ihn ja für keine Wissenschaft, sondern für Dich. Unser Wandervogelbund "wandervogel e. v." ist ohne Ideologie. Nur für Freiheit, Mitmenschlichkeit, NaturKultur, Singen, Musizieren, Tanzen, Wandern. Wir treffen uns auf dem schönen, blumenreichen Rabenhof. (am Rande von Hamburg, aber schon in Mecklenburg nahe Lauenburg, Boizenburg, Zarrentin.) Kosten bei unseren Treffen sind niedrig, die Umgebung schön. Und Du bist willkommen vorbeizukommen.Auf, dass es unseren Geschwistern, den Wandervögeln in aller Welt, gut gehen möge. Das ist mein Wunsch auch für Dich und die Deinen. In Freude und Freundschaft.   hedo

Unser Wandervogelbund ohne Ideologie, für Freiheit, Mitmenschlichkeit, NaturKultur, Singen, Musizieren, Tanzen, Wandern, Demokrtie. Wir treffen uns auf dem schönen, blumenreichen Rabenhof. (am Rande von Hamburg, aber schon in Mecklenburg nahe Lauenburg, Boizenburg, Zarrentin.) Kosten bei unseren Treffen sind so niedrig wie möglich, die Umgebung schön. Und Du bist willkommen vorbeizukommen  

 (Zu Hermann und Dorothea:)  https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_und_Dorothea#V._Polyhymnia._Der_Weltb%C3%BCrger

BRIEF VON LILJA: Liebe Freunde und Familie, den Juli über hat mich ein französischer Roman über die Suche nach glücklichen Momenten begleitet "Le voyage d'Hector ou la recherche du bonheur" von oben genanntem Autor und den leichten und doch teils tiefsinnigen Gedankengang und Schreibstil kann ich sehr weiterempfehlen - auch auf deutsch erhältlich ;-) Ansonsten war überraschend, dass ich eine Telegram-Gruppe aus Karlsruhe entdeckt habe, die es wohl in vielen Städten von living utopia eingerichtet gibt mit dem Titel "Sharing is Caring - Karlsruhe" und wo sehr viele Angebote kostenlos vielen Menschen zur Verfügung gestellt werden und so kam ich auf die Idee, auch den von mir gepflegten Schrebergarten da mit reinzustellen zum Kräuter ernten, Zeit im Grünen genießen, aber auch gerne zum gießen und mithelfen... und seitdem hat sich einiges entwickelt, was sich am besten sehen lässt, bei einem persönlichen Besuch im Garten ;-) Eine der Sachen möchte ich aber doch besonders erwähnen, da sie aktuell für diese Sommerferien interessant für manche ist und zwar verschiedenste Workshops von einer Freundin Vera, die diese dort anbietet und dich ich unten an die Mail angehängt habe... Wer ansonsten noch Inspiration im Schwarzwald sucht, ist Ende August auch herzlich in der "Akademie für angewandtes gutes Leben" willkommen oder kann andere Schulabgänger aus dem eigenen Umfeld diesen Link zu einer Orientierungs- und Erfahrungswoche zukommen lassen:https://www.grünblick.de/event-details/stadt-und-kommune-nachhaltiges-zusammenleben-von-morgen Ich selbst werde in Frankreich und Spanien unterwegs sein, um Fremdsprachen weiter auszubauen und wer dafür noch Tipps hat, gerne ganz bald rückmelden ;-) Jetzt bin ich neugierig, wo ihr das Glück im Juli angetroffen habt oder wohin ihr ihm entgegenfahrt im Sommer und ob man sich vielleicht mal wieder sieht...?Sonnige Grüße aus Karlsruhe-Blankenloch. Lilja

 Corona - Covid 19.  Meine Meinung zu Corona.  25.8.2020 hedo

  1. Zu bemerken ist  a Covid 19 kümmert sich nicht darum, dass die Gesundheitsbehörden an Wochenenden schließen, und dass nur schwer zu erfahren ist, wo man sofort getestet werden kann. b Firmen, die Wirtschaftsjuristen haben, können leichter Kredite und Zuschusshilfen bekommen, als die kleinen Firmen, die ebenso gefährdet sind. c Die Firmen und besonders die Verbände fordern oft Zuschüsse, die um das Vierfache höher sind, als nötig. Einsparungen werden oft nicht erwähnt. Und vielfach konnte viel eingespart werden.
  2. Gemeinheiten der neuen Krankheit  a.Angesteckte können nicht bemerken, dass sie schon weitere anstecken können.  b, Die Ansteckungen sind über Aerosole so leichte. c.Die Krankheit ist supergefährlich für über 80jährige. d Das langsame Ersticken ist grauenhaft. e Die Folgeschäden sind bei Krankheitsverläufen unterschiedlich und teils sehr gefährlich.
  3. Politik a Die Politik ist in vielem – wie bei wieder steigenden Infektionsraten dieser hinterhältigen Krankheit viel zu langsam. Zu zögerlich, auch aus Unwissen. 14 Tage Abwarten genügt hier nicht. b Die Politik spricht von Einkreisen der Fälle. Darauf ist niemand richtig gewappnet, und das geschieht sehr sporadisch und ist oft nicht transparent genug und nicht einsehbar für jeden. d Die Kontrolle beim Einreisen aus Risikogebieten ist derart lückenhaft, dass manche Reden von Politikern als kriminell gelten können. e Die Ausstattung der Behörden, Krankenhäuser und Schulen ist in weiten Teilen mangelhaft. Da die Vorausschau versagt hat, muss die Verbesserung ein Schwerpunkt sein.
  4. Verhaltensweisen:   a       Die ursprünglichen Fehler mit Maskenanordnungen waren gravierend. Jetzt hat         sich die Maskenpflicht als gute Hilfe erwiesen, da Infizierte nicht so leicht durch ihr Ausatmen anstecken können und Aerosole nicht so leicht durch die Stoffe eindringen können. Visiere dagegen sind dicht. bGründliches Händewaschen mit Seife und Infektionsmitteln hilft am meisten.
  5. Klarheit   a  Wenn Klarheit da ist, braucht es keine Gerüchteküche. b Da Politiker und Behörden Fehler sehr selten zugeben, gibt es eine Zahl von Gerüchtemachern und Gerüchtegläubigen, die Angst und Unsicherheit schüren und dafür die nicht benannten Fehler nutzen und die Politik verteufeln. Das kann nicht Sinn der Krankheitsbewältigung sein. c  Wenn Strafen angekündigt werden (Maskenverweigerung, Einreiseverbote, Hygienemängel etc.), dann müssen sie auch durchgesetzt werden. Polizei, Lehrer, Gesundheitsämter, Richter etc. sind darauf nicht vorbereitet und reagieren hier oft nicht oder unklar. Das schadet dem Ansehen von Staat mit Politik und Behörden.    6.Konsequenzen in einer Demokratie Transparenz bei Information von Zahlen, Fehlern, Ausstattungsmängeln und Terminen ist notwendig. Corona betrifft jeden, so dass demokratisch und nicht   7.Kritik Ich bitte um kritische Anmerkungen, um meine Einschätzung verbessern zu können.  hedo oben herab gehandelt werden muss, anders, als in vielen Firmen. Deshalb ist demokratisch verantwortlich offen, für jeden einsehbar zu handeln. Das passiert vielfach nicht.

Wandervogel warum?

Vorweg: Den Artikel schenke ich mir zum 87.ten Geburtstag und den Lesern, die erfahren wollen, dass es mehr im Leben gibt, als Realität. Ich wuchs auf in der Denkschule zwischen Wandervogel, Fahrenden Gesellen, und jungenschaft mit Gefährten wir Adje Plumm, Rudi, Amme, doc, Heidib, Gerhardn, Lampi im Norden, weit weg vom Rheinischbacchantischen.

Meine Familie auch mit jüdischen und Sinti-Wurzeln (und Schweigen darüber) war arm über Generationen mit starkem Aufstiegswillen. Großvater Findelkind und Leben als Schuster im Keller, Vater Handelsvetreter gebrochen aus dem Krieg zurück, ich dann erst Manager, dann Lehrer, der Erste mit Studium und Haus ab 1945 in Frieden, als Einzelkind und in Jugend in starker Armut und Verklemmtheit durch Vertreibung, SS-Schule und enge Normen mit starker Phantasie und mit Hoffnungswillen begabt.

Jeder Mensch bringt seine Voraussetzungen, seine Gene, seine Antriebe und seine Träume mit. Sie auszuleben, zu verwirklichen, sein eigenes Leben zu gestalten, ist die Hauptaufgabe für jeden auf seine Weise. Ich habe die Gabe, ein paar Freuden am Tag schon als Glück zu emfinden und daraus in Freude zu gestalten und mich vorwärtsträumen zu können.

Nicht nur Einzelkinder gestalten in sich neben ihrer Lebensrealität ihren inneren Traum, ihren Kompass für Weiterentwicklung, Zukunft und Glück. Bei mir wurde er handfest durch den Wandervogel. So habe ich für mich entschieden, zwei Leben zu führen Einerseits das kaum umgängiliche reale Leben in der Gesellschaft mit Geldverdienen und Sparen, mit Disziplin und Vorwärtskommen. Andererseits meine inneren Träume zu akzeptieren, zu stärken und auszubauen. Und das mit Bejahung von Erfolgen und Niederlagen. Und meist mit Freude und Hoffnung.

Die Meißnerformel „Das Leben selbst immer weiter zu gestalten, ehrlich vor mir selbst“ war der eine Denkansatz. Er brachte mir für vieles Klarheit für meinen Weg. Manchmal kam die Klarheit reichlich spät, aber sie kam. Frieden und Aufschwungzeit nach 1945 halfen mir, vieles zu verwirklichen. Allein aber lässt sich vieles nicht verwirklichen. Die Meißnerformel ist nur die kurze, logische Formel, das eigene Leben zu gestalten. Mir fehlte das Gemeinsame. Für mich und meine Freunde setzte ich das Wort „in Gemeinschaft“ dazu. Das allein und trocken sagt jedoch nicht genug aus, was das bedeuten sollen.

Es fehlt eine zweite Formel, die Wandervogelformel, die ich mit Freunden mehrfach versuchte, in Kürze zu formulieren. Ein Beispiel füge ich Nachsatz an. Die Formelversuche treffen bis heute noch nicht den Kern, der im Traum verborgen ist, den ich beschreibe.

Allein bewirkt ein Mensch wenig, zu Zweit oder in Familie schon mehr, aber in Gruppe und Bund wirkt er weiter, erkennt im Echo mit den anderen sehr unterschiedlichen Menschen die eigenen Konturen, gewinnt für sich zu lernen, zu hören, zu reden, zu schreiben, zu philosophieren und damit an Können, vielleicht an Kunst oder Kunsthandwerk.

Wenn der Bund durch die Anerkennung von Urerfahrungen wie durch Fahrten ins Unbekannte, durch viele gemeinsame Nächte am Feuer, durch freudevolle Zeremonien ohne Einengung sich stärkt, urig und zünftig, dann wird das Gemeinsame in Lied, Poesie und Sprache zu einer kreativen Kraft, die die eigenen Lebensträume stärkt.  Der Liedschatz, das Vertrauen miteinander und die Freuden des Erlebens, des Wiedersehens und zusammen Wirkens stärken diese freiheitliche und gemeinschaftliche Atmosphäre, die seit über 100 Jahren „Wandervogelgeist“ genannt wird und sich nicht festgelegt weiter entwickeln kann.

Das Bundeserlebnis bei Fahrt und Feuer währt meist weniger als 30 Tage im Jahr. Und dennoch ist es prägend. Selbst für Menschen, wie mich, die gern allein sind oder zu Zweit.

Denken, Essen, Trinken, Arbeiten, Kleidung, Wohnen, Gärtnern, Bauen, Ausgeben, Feiern, Singen, Tanzen, Fahren in die Welt werden und besonders Mitmenschlichkeit dadurch mitbestimmt. So wird all dies mit den Jahren zu einer Kultur. Wohnen wird Wohnkultur, Kleidern wird Kleidungskultur, Essen wird Esskultur, Festkultur, Singen wird Liedkultur. Gesellschaftskonformität mit Mode, Billignahrung, Massenfest, Massenmedien, Schlagern, Doktrinen, Neuigkeitshörigkeit und ähnlichen Alltagsbeeinflussungen werden registriert, aber zählen nur noch am Rande.

Die Barfußschuhe, Zink & Magnesium, die besonders gesunde Bettwäsche, das Lied vorm Frühstück, Kleidung ohne Werbung, die gestaltete Wohnung im Grünen, das Schreiben für mich und andere, das Einladen von Freunden und das unvoreingenommene Eintreten für den Wandervogel sind Beispiele meines tägliches Lebens. Das ist ein Rahmen, in dem ich gern naturnah lebe und mit monija, meiner Frau, wohl fühle.                             Lüttenmark, 17. 9. 2020    hedo

Rezension

Die Fahrt als Verwandlung - Aufbrüche in das ganz Andere

Nr. 22 der Schriftenreihe des Mindener Kreises im Spurbuchverlag. Herausgeber: Fritz Schmidt und Peter Stibane, Layout: Fritz Schmidt (fouché), www.spurbuch.de

Das Buch mit 104 Seiten bringt das Eingemachte. Einige hervorgehobene Fahrtenberichte und -Erzählungen, Fotos, Grafiken, Gedichte und Lieder. Eine Sammlung wiederentdeckter Schätze, Sternstunden der Erzähler aus der Weite Europas und der Zauberkiste der Natur.

Fahrten selbständig und frei, voller Erlebnisse und Erfahrungen, das Eingemachte, lebenslang Prägende wohl aller Menschen der Jugendbewegung.

Nach vielen Heften über Nazizeit, Wandlung und Neufindung, Persönlichkeiten oft aus historischer Sicht hat die Redaktionsmannschaft des Mindener Kreises mit diesem Heft 22 den Kern getroffen. Die starken Aussagen verlangen danach, weitere Fahrtenhefte herauszubringen, als Wegweiser für Menschen, die unterwegs sind.  hedo. (wandervogel e.v.) 

 Nachrufe für: Bömmes, Lesa Fuchs, Helmut Alphei

TITEL WV: Porträt, Vorweg, Vorworte

Geschrieben von Thomas König am .

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Ich schreibe Euch von der Ostsee aus Kühlungsborn-Ost. Hier ist es herrlich, schöner als im verkarsteten, verbrannten Gran Canaria und als auf Mallorca. Herrliches Wasser, tolles Wetter, ein gutes Hotel mit eigenem Bad mit Meerwasser und ein schöner Ort mit vielen Wandermöglichkeiten. monija sagt, es sei hier 1000 x schöner, als auf dem vertrockneten Mallorca. Ich war gestern und heute in der Ostsee zum Schwimmen, monija in einem der Wälder zum Wandern.

Ich habe das Folkmagazin gegründet, 42 Jahre zusammen mit dem tollen Team geleitet und will es zum Jahresende nach Nummer 352 aus Alters- und Gesundheitsgründen aus der Hand geben, um es der Folkszene zu erhalten. Gern schreibe ich weiter ein paar Artikel. Vorteil ist, dass das FM dadurch auch über mich hinaus Bestand haben kann. Durch die Umstellung auf ausdruckbare Digitalausgabe wird die Abogebühr gespart, und das FOLKMAGAZIN ist für jeden gratisWir freuen uns auf regelmäßige Zusendungen durch den Mitarbeiterkreis und ebenso über Einsendungen aus dem Leserkreis. Jetzt, wo wir hier an der Ostsee faulenzen, urlauben, es uns gut gehen lassen, läuft das Leben in der Szene gerade wieder gut an.Erste Artikel und Fotos sind schon eingegangen. Wir setzen sie in Kürze. Einen Redaktionsschluss gibt es nicht mehr, aber es gibt einen gewünschten Abgabetermin für die Mitarbeiter. Bald steht ein Teil der neunen Struktur für die digitalen Ausgaben, so dass dann eine neue Form in die Ausgaben kommt. hedo. KONTAKT: 0152 2198 3817

Wandervogel-Historie

Geschrieben von hedo holland am .

Wir im Wandervogel können überheblich sein. Das kollektive Gedächtnis flattert uns wie eine grüne Fahne voran. Die arme Jugend heute. „Achje, was ihr versäumt habt!“ verspotten wir die Jugend und...

GESCHICHTE DES WANDERVOGELS

Geschrieben von Thomas König am .

GESCHICHTE DES WANDERVOGELS

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Wie ich den Wandervogel erlebe und sehe

Um 1892 entstand die erste Wandervogelgruppe am Steglitzer Gymnasium. Eine Gemeinschaft, die raus in die Natur wollte, und leben, was echt, natürlich, ungekünstelt, ehrlich ist, möglichst frei von der Enge der Stadt und Freiheit vom preußischen Gehabe. Bei diesem Rausfahreni ist der Wandervogel bis heute geblieben. Mein Großvater und Vater waren schon Wandervögel, so dass ich von Kind an schon Wandervogel sein darf.

1913 gab es bereits mehrere Wandervogel-Bünde und einge tausend Wandervögel, die sich großenteils in unserem „Wandervogel e.V.“ zu einem Bund zusammenschlossen. Auf dem Hohen Meißner bei Kassel trafen sich viele Wandervögel und Lebensreformer als Protest gegen die vom Kaiser Wilhelm 2 inszenierte Feier zu 100 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig. Wandervögel entschieden sich gegen diese Siegesfeier für Lebensreform und Frieden. Sie beschlossen mit befreundeten Gruppen die für uns bis heute geltende Meißnerformel: Ich will mein Leben mit innerer Wahrhaftigkeit und vor eigener Verantwortung und eigenem Gewissen selbst gestalten (für mich selbst und in Gemeinschaft).

Dann kam der 1. Weltkrieg. Viele Wandervögel sind gefallen. Mädchen und Frauen übernahmen Führungsaufgaben. Der unfähige Kaiser Wilhelm 2 wurde abgesetzt. Demokratie zog in Deutschland ein.  Unser Wandervogelbund hatte nun Bundesmitglieder von Kindern bis zu Erwachsenen. Kurzfristig gab es einen Zusammenschluss mit Pfadfinder, u.a. als Gegenpol zu den aufkommenden Nazieinflüssen.        

1933 wurden die freien Bünde der Jugendbewegung, Pfadfinder, Jungenschaften und Wandervogelbünde, von Nazis verboten. Viele Wandervögel wurden wegen Ablehnung des Naziregimes und wegen ihres Protestes und Freiheitswillens verfolgt. Wandervögel sind gegen eine Staatsjugend. Viele Wandervögel waren im Widerstand. Nach dem Krieg wurden die Wandervogelgruppen auch in der DDR verboten.  Dadurch gab es im Westen 12 Jahre, im Osten Deutschlands  56 Jahre Wandervogelverbote.

In Westdeutschland wurden 1946 Wandervogelgruppen wieder gegründet. Unser Bund war als  "Wandervogel e.V." im Vereinsregister Braunschweig eingetragen. In Braunschweig lebten einige Wandervögel, die den Namen für sich beanspruchten. Mehr ist uns dazu nicht bekannt. Wahrscheinlich hat es auch wieder einige Gruppen des Wandervogel e. V. gegeben. Als ich den Rabenhof gekauft hatte und nach Mecklenburg zog, war der Name vereinsrechtlich wieder frei. Ich konnte mit Freunden den Wandervogel e. V. 1998 in Lüttenmark wieder gründen. Unser Bund hat sich langsam entwickelt und hat nun an die 80 Mitglieder, die aus vielen Bundesländern und auch aus dem Ausland bei unseren Treffen dabei sind. Mehrere kommen aus anderen Bünden.Es ist ein Freundeskreis entstanden, der den Bund trägt.

Alle, die für Mitmenschlichkeit, Mitmenschlichkeit, Freundlichkeit miteinander und für Naturkultur sind, können mitmachen, sich einbringen und dazugehören. Mit unseren Liedern und besonderen Treffen, lädt unser Bund Interessierte ein. Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen, auf dem Rabenhof in Lüttenmark mitzumachen und sich einzubringen.                     

Mit unserer Elbrabenbigband und dem Bigbandtrainin für Musikanten - den Elbraben, mit unseren Liedern, gemeinsamem Singen und dem Wandervogelchor und den Feuersängern, mit dem Wandervogeltanzkreis - den Rabentänzern, mit unserem Teestubenkreis und Gesprächen, der Festtafel und dem Nachtdurchsingen am Bundesfeuer oder in der großen Bundesjurte haben wir für Bündische und Naturfreunde einiges zu bieten.  hedo

Dalarna Jahrelang fuhr ich mit monija einen Sommermonat im Juli nach Dalarna.
-Da, wo die Menschen das Geigenspiel lieben und die herrlichen Dalarna-Musikstücke und -Lieder spielen.
-Da, wo die Menschen den besten Geschmack der Welt haben (Nach meiner Meinung). Wo vielfach ein Zusammenklang von Kunst, Kultur und Natur gefördert und gelebt wird.
-Da, wo meine Freunde Björn und Anja auf ihrem Waldbauernhof im Vogelsang bei Leksand auf Björn Olasgarden leben.

Dalarna, Du fehlst mir. Wegen Alter und Beschwerden ist der Weg mit dem Aufo zu weit. 
Wir hatten in der Blütezeit zur Hochzeit des Jahres um Mittsommer eine Stuga nahe des Siljansess und waren glücklich zwischen Blumen, bunten Häusern, Seen und verwunschenen Wanderwegen in der Bingsjöwoche und den Tagen drumrum. Wir tanzten Polskas, Hambo, Walzer und Schottisch und sind Schwedenfreunde geworden. Björn und Anja, wir wünschen Euch alles Liebe, Schöne und Gute. Und in schönen Sommernächten bin ich im Traum und in Gedanken oft bei Euch in Dalarna.  hedo

Das Wandervogelarchiv

ist seit 23 Jahren auf dem Rabenhof. Es braucht dringend einen Archivar, der sich einmal monatlich darum kümmert, es ausbaut, für Nachschub und Bücherspenden sorgt.  Das Archiv besteht aus einer Großteil der bündischen Bücher, aus viele Zeitschriften und Spezialsammlungen Liedernoten und Liederbücher, CDs, Schallplatten, Tanznoten und Tanzbücher. Es gibt auch eine kleine Sammlung handgeschriebener Fahrten- und Liederbücher sowie Wandervogelabzeichen. Doubletten werden getauscht oder verkauft. Die Einnahmen werden für Zukäufe verwendet. Darüber wird Buch geführt. Unseren Goldgreifen und das Elbrabenemblem sind für je € 10 bei uns zu bekommen, ebenfalls diverse Liederhefte unseres Bundes, besonders zu Jahreszeiten. Näheres: 0152 2198 3817. 

 ARCHIV-BÜCHER: Es sind einige Bücher neu im Archiv: Neu: hedos lieder ( Siehe oben), Alte Bücher: Karl O. Paetel - Jugendbewegung und Politik , Joachim H. Knoll - Jugendbewegung - Phänomende, Eindrücke, Prägungen, Bernhard Schenider - Daten zur Geschichte der Jugendbewegung, Hinrich Jantzen - Jugendkultur und Jugendbewegung

WANDERVOGEL-ALPHABET

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WANDERVOGELZENTREN

Burgen, Höfe, Mühlen, Landheime waren seit je Treffpunkte der Wandervögel. So kam auch der Wiederaufbau der Burg Ludwigstein zustande.

Heute gibt es Wandervogelhäuser: Wandervogelhof Uelzen, Burg Waldeck, Mühle der Freischar, Rabenhof, Landheim Marxen bei Buchholz/Nordheide

RABENHOF

Der Rabenhof liegt in einer geschichtsträchtigen, interessenten und schönen Gegen, hat Fahrräder, Badeseen 8 km, Boize 1 km. Der Wandervogel e. V. hat eine den Großteil des Hofes gepachtet. Ab € 100 pro Nacht sind Räume des Wandervogel e.V. mietbar. Zeltwiese, 4 Zimmer, 2 Gruppenräume, Rabensaal, Matratzenlager, Gästeküche, Duschen, Klos, Feuerpaltz, Bienenwagen. Die Bundesjurte ist nicht zu vermieten. Die Räume stehen nicht laufend zur Verfügung. Interessierte rufen wegen Terminen am besten an. 0152 2198 3817.

wv-Geschichte - Wie ich den Wandervogel erlebte und sehe

Um 1892 entstand die erste Wandervogelgruppe am Steglitzer Gymnasium. Eine Gemeinschaft, die raus in die Natur wollte, und leben, was echt, natürlich, ungekünstelt, ehrlich war, möglichst frei von der Enge der Stadt und Freiheit vom preußischen Gehabe.  Dabei ist der Wandervogel bis heute geblieben. Mein Großvater und Vater waren schon Wandervögel, so dass ich von Kind an schon Wandervogel sein darf.

1913 gab es bereits mehrere Bünde und mehrere tausend Wandervögel, die sich in unserem „Wandervogel e.V.“ zum großen Teil zu einem Bund zusammenschlossen. Auf dem Hohen Meißner bei Kassel trafen sich viele Wandervögel und Lebensreformer als >Protest gegen ein großes Brimborium vom Kaiser Wilhelm, der das Datum 100 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig mit Brimborium feiern ließ. Wandervögel entschieden sich für Lebensreform und Frieden und beschlossen mit befreundeten Gruppen die für uns bis heute geltende Meißnerformel: Ich will mein Leben mit innerer Wahrhaftigkeit und vor eigener Verantwortung selbst gestalten (für mich selbst und in Gemeinschaft).

Dann kam der 1. Weltkrieg. Viele Wandervögel sind gefallen. Mädchen und Frauen übernahmen Führungsaufgaben. Der unfähige Kaiser Wilhelm 2 wurde abgesetzt. Demokratie zog in Deutschland ein.  Unser Wandervogelbund hatte nun Bundesmitglieder von Kindern bis zu Erwachsenen. Kurzfristig gab es einen Zusammenschluss mit Pfadfinder, u.a. als Gegenpol zu den aufkommenden Nazieiflüssen.        

 1933 wurden diie freien Bünde verboten, Pfadfinder, Jungenschaften und Wandervogelbünde von Nazis verboten und viele Wandervögel wurden wegen Ablehnung des Naziregimes und wegen ihres Protestes und Freiheitswillens verfolgt. Sie waren gegen eine Staatsjugend. Viele Wandervögel waren im Widerstand. Nach dem Krieg wurden die Wandervogelgruppen auch in der DDR verboten.  Dadurch gab es im Westen 12 Jahre, im Osten Deutschlands  56 Jahre Wandervogelverbote.

In Westdeutschland wurden1946 Wandervogelgruppen unseres Bundes wieder gegründet. Unser Bund war im Vereinsregister in Braunschweig eingetragen. Wandervögel, die den Bund für sich beanspruchten.Wahrscheinlich hat es auch wieder Gruppen des Wandervogel e. V. gegeben. Wer kann mehr dazu sagen? Über Auskünfte freuen wir uns. 

Als ich den Rabenhof gekauft hatte und nach Mecklenburg zog, konnte ich mit Freunden 1998 den wandervogel e. v. in Lüttenmark erneut wieder gründen. Unser Bund hat sich entwickelt, und wir sind an die 80 Mitglieder aus den meisten Bundesländern und dem Ausland, von denen ein Teil bei unseren Treffen stets dabei ist.. Wir sind offen auch für Freunde und Interessierte. Jede/r der für Mitmenschlichkeit, Weltweitheit, Freundlichkeit miteinander und für Naturkultur ist, kann mitmachen, dazugehören und unseren Bund fördern.. Zu unseren Treffen, Festen und Fahrten laden wir ein, und heißen alle auf dem Rabenhof in Lüttenmark willkommen zum Mitmachen. Es ist ein Freundeskreis entstanden, der "Innere Kreis", der den Bund trägt, und viele Wandervögel fördern den Bund und helfen mit.        

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Wandervogelbünde nach 1945

FOLKMAGAZIN.DE Seite 23 - 273 Logbuch von Fahrten + Festen, Wandervogelbünde nach 1945 + Gerhard Neudorf
G e r h a r d N e u d o r f z u m G e d e n ke n
Gerhard Neudorf ist gestorben. Ihm zum Gedenken bringen wir die folgenden Gedanken.
Gerhard war ein Mensch, der lebenslang der für den Wandervogel brannte, und der für den daraus resultierenden Fortschritt in Gemeinschaft hart gearbeitet und gestritten hat.
Nicht jeder konnte seine kategorischen Strenge ertragen. Aber geachtet und anerkannt haben ihn viele.
Mit all seiner Strahlkraft und Bedingungslosigkeit war er ein großartiger Mensch. Er war Vordenker und Bindeglied, Impulsgeber und der Eckhart des Wandervogels.
Gerhard, auf Griechenlandfahrt, im Initiativkreis der Kulturinitiative und im Wandervogel-Älterenbund haben wir manches gemeinsam erdacht. Du nanntest mich öfter den Goldmund und Dich den Narziss. Wir rasselten auch aneinander.
Meist glätteten wir die Wogen bald, da wir einander schätzten. Öfter nutztest Du meine meine Stärke, Impulse geben zu können.
Als ich mich aus der KI zurückzog, um den Rabenhof in Lüttenmark zu renovieren und auch mit durch Dich inspiriert, den freiheitlichen wandervogel e. v. wieder aufzubauen, besuchtest Du mich mit Horand, Deinem Sohn.
Gerhard, ich denke oft an Dich. Du hast mir viel gegeben. Du warst eine der großen Wandervogelpersönlichkeiten nicht nur nach 1945.
In vielem, was es heute an bündischer Entwicklung gibt, ist Dein Wirken zu spüren.
Dafür danke ich Dir. Dein hedo

Ich sandte zur Gedächtnisfeier und zur Beerdigung Gerhards meinen Liedtext „Im Fiedelers Grün", der dort von Iris Mannke vorgetragen wurde. h

Wandervogel  ab 1945
Nach 1945 konstituierten sich die Wandervogelbünde neu. Einerseits am Rhein und im Bergischen die vitalen, lauten Männerbünde um die Oelbermanns mit den Nerothern und ihren Abspaltungen, der Zugvogel um Gero, der Wandervogel Bund für Jugendfahrten um Hannes,
der Weinbacher Wandervogel um Fabian und der autonome wandervogel mit wirkungsvollem, selbstgeschaffenem Liedgut, oft kunstvoll vorgetragen.

Im Norden, Süden und in der Mitte Deutschlands entstanden auch die gemischten Wandervogelbünde nach 1945 neu, besonders der Wandervogel DB, der durch Drogenverweigerung, besondere Schriften, Tanzen und große Singeleistungen starke Wirkungskraft entfaltete, besonders gestärkt
durch Kraft und Fleiß von Gerhard Neudorf. Außerdem gab es viele kleine Wandervogelgruppen und neue Bünde. Die deutsche reformjugend, die Fahrenden Gesellen mit dem Mädelwanderbund, die Gefährtenschaft und der wandervogel e.v. sind in diesem Zusammenhang zu nennen.  Großartige Singeleistungen gab es auch hier. Jüngster Spross der Wandervogelbünde ist der von Gerhard initiierte Wandervogelverbund. 

Diese zwei Hauptrichtungen bestimmen bis heute die Wandervogelszene in Deutschland, die Männerbünde und die Gemischten. Die beiden Richtungen haben untereinander wenig Kontakt gehabt, Die Männerbünde im Westen grenzten sich von den anderen Wandervlgogelbünden stark ab.

Manchmal wirken sie teils zusammen. Kontakte zu den Wandervogelbünden in Österreich und Japan bestehen sporadisch oder nicht. Verbunden sind die Bünde durch das gemeinsame Bekenntnis zur Meißnerformel in abgeschwächter Form: Alkohol und Nikotin werden teils nicht abgelehnt, der Begriff "freideutsche Jugend" wird nicht mehr verwendet, das geschlossene Eintreten für die Meißnerformel wird unterschiedlich bekundet. Es bleibt der freiheitliche Rumpfsatz: "Wir wollen das Leben in eignerer Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit, vor eigenem Gewissen selbst gestalten." "Und in Gemeinschaft" könnte für hinzuzufügen.

Erwachsene spielen heute in fast allen Bünden eine große Bedeutung.

Nach 1945 bildete sich auch der Ring junger Bünde, in dem sich die meisten der Wandervogelbünde zusammen schlossen.  Dabei sind auch einige Pfadfinderbünde, die stark vom Wandervogel geprägt wurden. Auch jungenschaften gehörten dazu. Die graue jungenschaft mit dem Schiff "Falado" ist eine jungenschaft, die es noch gibt. 

Der Ring junger Bünde sorgte für Zuschüsse, verlor mit den Jahren an Bedeutung und ließ die Kluft zu den Pfadfinderbünden größer werden, die allgemein vom Staat Zuschüsse annehmen, sich voll an die Gesellschaft anpassen, weiter entwickeln und eigene Pfadfinderverbände haben. 

Die Situation führte beim Meißnerlager 1988 dazu, dass Gerhard Neudorf, lampi und Freunde die bündische Kulturinitiative bildeten mit der Zeitschrift "Idee und Bewegung", die zum einem Bindeglied vieler
Bünde wurde, und die nun auf Gut Steimke, kurz vor Gerhard Tods, Heimat und Zentrum fand. Ein Zentrum, aus dem sich noch mehr entwickeln kann, vielleicht eine Fortführung der "Pädagogischen Kolloquien"
von Gerhard. Gerhards Traum war, aus der Kulturinitiative eine eine "Wandervogelakademie" für Pädagogik, Kultur und Natur zu gründen. Ein Gedanke, die bündischen Wissenschaftler zu vereinen und den Wunsch
zusammen zu fassen, der fast alle Wandervögel eint: Endlich in Deutschland für die Menschen ein Zentrum zu schaffen, in dem die besten und bewährtesten Erkenntnisse für Mensch, Natur und Kultur zusammengefasst und gelehrt werden. Auch Nutzung von Impulsen und Ansätzen aus den USA, aus Japan, Finnland, Schweden, Dänemark ist denkbar. Der Wandervogelgedanke ist für die Zukunft brisant und vorwärtsweisend und findet immer wieder neue kreative Formen.h

GESCHICHTE DES WANDERVOGELS

Warum Wandervogel? Warum steigt die Nachfrage?

Geschrieben von hedo holland am .

1. Der Wandervogel stellt sich Corona. Der Wandervogelherbst ist großartig gelaufen. Die Nachfrage für die Wandervogel-Winterwoche ist gut. Wir sind ausgebucht. Das Sorgsamprinzip hat sich bewährt. Wir haben es dennoch erweitert und verschärft. 

2. Die Wandervogel-Webseite wird gut angeklickt. Die Zeitschrift online bewährt sich und wird noch mehr gelesen, als die Printausgabe. Damit kommen unsere Informationen an mehr Leser. Wandervogel spricht sich herum.

3. Die neuen Wege des Wandervogels mit seiner Freude, seinen neuen Liedern und Liedernächten, seinen herrlichen Festen wird immer bekannter. Es reisen mehr und mehr Wandervögel von weither, auch aus dem Ausland an. 

4. Wir sind ein kleiner Bund, der wächst. Wir sind gespannt, wie sich Regionalgruppen entwickeln. Unsere überregionalen Kerngruppen Elbraben, Rabentänzer, Feuersänger, Wandervogelchor, Nachtdurchsänger stärken sich trotz Corona.

5. Neben Foto und Film wäschst besonders das Musizieren bei uns. Mehr als die Hälfte der Wandervögel bei uns spielt ein Instrument. Unsere Workshops tragen dazu bei. Auch die schönen neuen Lieder, z Z das Singen aus dem Liederbuch "hedos lieder" das es im spurbuch-verlag zu kaufen gibt. 

6. Wer in unserem Bund mitmachen will? melde sich, allein, mit Freunden, mit Familie. Wer mit Liedern und anderem auftreten will? Wer an seinem Ort aktiv werden will? Wir freuen uns auf Dich. 0152 2198 3817.

7. Alle Menschen - für Mitmenschlichkeit, Miteinander, Singen, Fahrten, Naturkultur, Frieden ist herzlich willkommen. Du kannst auch in einem anderen Bund sein oder im Nabu, im BUND oder vegan.  Wir sind aber gegen Nazis, Missbrauch, Terror, Willkür.

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KOMPASS: Adresse, Finanzen, Konto, Eingemachtes.

Geschrieben von Thomas König am .

wandervogel e.v., Rabenhof, Leisterförder Str. 23, D-19258 Lüttenmark, Telefon: 0152 2198 3817, Sprecher: hedo holland, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!                    Anfahrt: Bahn: Boizenburg, von dort Bus nach Lüttenmark, PKW: BAB Hamburg.Berlin von Hamburg: Abfahrt Gudow, von Berlin: Abfahrt Zarrentin, Fahrrad: Evtl. von Büchen

Überregionale Gruppen des Bundes: Elbraben-Bigband, Wandervogelchor, Rabentänzer - Wandervogeltanzkreis, Feuersänger d. Vortragenden und Referenten, Jurtenkreis "Dufte Kunden", Innerer Kreis. 

Umkreis von Lüttenmark (Hochdeutsch: "Kleine Festung): Boizenburg mit Ringwall ringsum, Gothmanns Venedig, Eichenallen, Grünes Band der Exgrenze, Elfenwiese, Grenzmuseum, Fliesenmuseum, Weidendom, 29 Hünengräber, Boize mit Badestelle, Schanensee, Schaalsee mit Paalhus und Wanderwegen.

C217CC4C-FD1C-4BC1-BBF1-380F18162B3A_1_105_c.jpeg  Weg der Wandervögel Unser Weg unterscheidet sich nicht von dem, was allen Menschen gut tut. Gestalte Dein Leben mit innerer Wahrhaftigkeit verantwortlich selbst in Gemeinschaft. Gestalte Dein Wirken konstruktiv, aufbauend, solidarisch.Singe und musiziere jeden Morgen vor dem Frühstück, und wann Du Zeit hast allein und mit denen, die Du magst. Wo man singt, da lass‘ Dich fröhlich nieder. Böse Menschen haben (meist) keine Lieder Bau Dir ein Milieu mit Wandervögeln und wandervogel nahen Menschen, um ihnen und dem Bund zu nutzen und besser Glück entfalten zu können. Lerne mit Alt und Jung am gleichen Strang zu ziehen. Denke, dass zu Glück oft Glück kommt, zu Geld oft Geld, zu Armut oft Armut und zu Gesundheit oft Gesundheit und zu Krankheit oft Krankheit. Das Leben und Wirken in Familie, Beruf und Bund sei gut bedacht und stimmig. Lebe möglichst naturnah, iss möglichst gesund, lerne, was Dir das Leben für Chancen bietet und ergreif sie, ohne Dich selbst zu verraten. Lerne zu reden, zu musizieren, zu beobachten, zu lieben, den Bund und das Milieu zu stärken. Nutze Deine Kapazitäten und Kreativitäten und werde Dein eigener Meister.Sei unterwegs und häufig auf Fahrt. Erkenne Deine Ziele und verliere sie nicht aus den Augen. Bleib am Ball. Eins der Ziele sei, dass Deine Freunde, Deine Nächsten Wandervögel sind, und Du an Deinem Ort möglichst viele Wandervögel gewinnst, um damit auch Dein Wandervogel-Mileu zu stärken. Du hast die Chance, die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Von den realen Gegebenheiten her. Von oben als Wandervogel, und als Frühromantiker - dort wo sie zur Liebe und zur Blauen Blume führt. Denke, dass Menschenwürde das oberste Gesetz für Dich und für alle Menschen ist in nachhaltig bewahrter und gestalteter Umwelt. Trag dazu bei, dass Du und die Dir nahe stehenden Menschen die Lehren der Wandervögel beherzigen, und dass diese Lehren stets verbessert werden. Wandervögel sind immer unterwegs, in allen Ländern, in Wandlung, in Bewegung, Alt und Jung, am liebsten in Freude und Freundschaft.                                                        Panta rei und gute Fahrt!

meißnerformel  1988 modifiziert „Mit Betroffenheit verfolgen wir den Weg, auf dem die heutige menschliche Zivilisation voran schreitet. Die unverantwortliche Zerstörung der Natur, die Vereinsamung der Menschen und die Abkehr von den Qualitäten des Lebens gefährden die Existenz der Erde und ihrer Geschöpfe. In der Suche nach einem würdigen Weg der menschlichen Kultur sehen wir die Aufgabe eines jeden, der der heutigen Zeit gerecht werden will.“                 (Überarbeitete Meißnerformel 1988 ) 

wandervogelformel  Februar 2009  Der Grundgedanke des Wandervogels ist Ausgangspunkt unserer heutigen Inhalte.„Menschheit, Umweltprobleme und Kapitalanhäufungen wachsen -  Rohstoffe, Entfernungen und Reallöhne werden geringer  - und es gibt noch immer Kriege. Wir müssen Kinder und Jugend für die aus dieser Situation  folgenden riesigen Probleme und Aufgaben stark machen.“  Als Lebensbund wollen wir unsere Kinder stärken, und diese Gedanken weiter zu tragen. Wichtig ist gutes Miteinander mit Musischem, Natur, Basiskultur und Gemeinschaft.  Ziel ist, mit befreundeten Gruppierungen zusammen zu arbeiten. (Febr.2009) Wir stehen zur Vielfalt der Kulturen und gegen Rechtsextremismus in allen Ländern.

Arme werden ärmer und Reiche reicher. Gesellschaft und Massenmedien propagieren einen Ich-bezogenen, egoistischen, wenig kinderfreundlichen Weg zum bequemen Glück. Der Weg lenkt von unserem Weg ab. Wir wollen Gemeinschaft und Zusammenhalt, Erfolg und Durchsetzungsfähigkeit und damit Kultur und Kreativität mit selbstbewussten Menschen schaffen. Mit Fahrten und Festen machen wir uns stark und schaffen unser Freude bringendes Milieu für gemeinsames Erleben, Musizieren, Singen, Spielen, Gestalten, Offenheit zu Menschen und Kulturen aller Völker für jeden erschwinglich. - Wir kalkulieren unsere Veranstaltungen so günstig wie möglich, dass jeder mitmachen kann. Deshalb helfen Spenden.

Dein innerer Kompass sucht einen Kreis mit Milieu, mit Kultur und Naturnähe, mit Freundschaft und Gemeinschaft, besonders mit Freude und Mitmachen bei Fahrten und Festen für Jung und Alt. Wenn Du freundschaftliches Miteinander in unserem Land suchst, melde  Dich, um uns und unseren Bund kennenzulernen und mitzumachen. Gruppen, Familien und Einzelne verbindet  unser Wandervogelbund. Unsere heutige Zeit braucht den freien Wandervogel. Unser Bund braucht Dich. Wir laden Dich herzlich ein und freuen uns auf Dich. 

Kompass: wandervogel ev NATURKULTUR Lebensbund für Fahrten, Singen, Musizieren, Tanzen, Natur, Völker, Gemeinschaft, Lebensfreude.

Gründung 1913, Verbot durch Nazis und DDR, Wiedergründung 1. 9. 1998. Der wandervogelbund ist unsere Sache. Der „e.v.“ dient als Rechtsform + Förderverein. Bundesprecher: hedo holland. Bund ist offen für Interessierte Jüngere und Ältere. Er nimmt Einzelne, Familien und engagierte Gruppen auf.konto: für Spenden, Beiträge, Feste, Fahrten, Liederhefte,  rabenhof: LeisterförderStr.23, 19258Lüttenmark-Greven bei Boizenburg/Elbe, Tel:0049-(0)38842-21888 oft 10-21h auch WE, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wandervogel-hotline: www.wandervogel.info Rabenhof, Anfahrt: BAB Hamburg (50km) - Berlin (190km), Abfahrt Zarrentin oder Gallin Richtung Boizenburg, 3. Dorf, Bundesbahn: Schwanheide 8 km

Teamarbeiten: Wir müssen im Bund mehr im Team arbeiten, und wir brauchen mehr Aktive, einen neuen Sprecher (Nachfolger von hedo), Kanzler (Gemeinnützigkeit, Mahnungen, Kontakt zu Wandervögeln etc.), Archivar (1 x monatich Wandervogelarchiv). Wenn wir das schaffen, können wir vielleicht auch den Rabenhof über viele Jahre für den Wandervogel erhalten. 

Bei den Treffen brauchen monija und hedo jetzt mehr Unterstützung, als in den Vorjahren. Deshalb wird vorheriges Mitwirken bei der vorbereitenden Bauwoche immer wichtiger. Und das kurze Vorbeikommen zum Konsumieren wird unwichtiger. 

Finanzen & Mitarbeit:

Konto: wandervogel ev, Sparkasse Mecklenburg-Schwerin  BIC NOLADE21LWL. IBAN DE11140520001728912543,

Fördern: ab € 5. Spendenbescheinigungen gibt es, wenn wir gemeinnützig sind. Zahlungen sind zur Förderung usneres Wandervogelbundes. Wir finanzieren das Wandervogelheim, das der WV gepachtet hat über Förderbeiträge für Wochenenden und Jahresbeiträge.

Wochenenend-+Tageskosten: Bei Übernachtungen für Förderer € 45 wenn Referentenfahrtkosten anfallen, beo der Wadweihnacht  25.

Tageskosten € 25,- bei Referenten, Waldweihnacht € 10,-. Dazu Spenden zur Förderung unseres Wandevogelbundes.

Nichtförderer sollten mindestens  20 mehr zahlen, oder sich entschließen, zum Bund zu gehören.  0152 2198 3817.

Gratis: Wer zu Wochenenden früher (Ab Montag bis Mittwoch) kommt und mit vorbereitet, kann das Treffen gratis bekommen. 

Spenden: Bei der Wandevogelernte haben die meisten gut mehr gezahlt und damit gespendet. Dafür herzlichen Dank. Mehrere haben erst jetzt ihren Förderbeitrag (der Anfang des Jahres fällig war) gezahlt. Wir mahnen nicht und schicken auch keine persönlichen Rechnungen. (Mir ist das zu viel an Arbeit. Wer nimmt mir das ab?)

Leistungen: Übernachtungen, Küche, 3 Duschen, Sonnabendsuppe, Tschai, Referentenfahrgelder.

Laufende Kosten: Heimpacht, Reinigung, Elektro, Heizung, Renovierungen, Bundes-Versicherung über das ganze Jahr. Wir sparen für den Musikpavillon.

Vorhaben: Gemeinnützigkeit, Musikpavillon-Bau, Ausbau vom Wandervogelarchiv. Geldspenden sind willkommen. Ebenso passende Sachspenden für das Heim und für das Wandervogelarchiv.

Mitwirken von Dir: Bisher wirken laufend monija, ulrike Kr, oli und hedo mit. Da mir wegen meines Alters und besonders meiner Sehschwierigkeiten die Arbeiten von Treffen zu Treffen schwerer fallen, brauche ich Unterstützung von mehreren. Es können laufende Aufgaben sein oder Arbeit für spezielle Projekte. Neben dem Sprecherposten habe ich die Festvorbereitungen und die Kasse in der Hand. Außerdem bereite ich die notwendige Gemeinnützigkeit in Hagenow mit unserem Notar zusammen vor. Wer von Euch übernimmt Mahnungen , Einladungen, Kauf und Organisation des Musikpavillons, Mitwirken an dieser Zeitschrift bzw. unerer Internet-Plattform kann jeder Förderer, evtl. mit Direktzugriff. 

Es fördern unseren Wandervogelbund: Gefördert wird durch Beitrag, durch Aktivitäten oder durch beides. akaam, puschba, Ursel A, Gesa, Heide,  Falko St, Jürgen Sch, Ilona Sch, Ingo R, Thea, Kim, Ingo, Oli, hedo, monija, Ute, Uwe T, Hanni T, Marianne, Ulrike Kr, Christiane S, Martina F, Michael T, Petra, Sylvia, Anne H, Marla H, Leo H, Heinrich M, Norbert M, Annette L, Huub, Nadja H, Brigitta, Ecki K, Jochen Th, Gila Th, Hagen H, Selma H, D.Böhm, Susanne H, Gisela G, A.Vogel, Marina T, Anke.A, A.Schlegel,