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Geschrieben von hedo holland am .

Instrumente

Waldzither

Die Waldzither ist ein klampfenähnliches Instrument, das durch seine Doppelseiten Klänge hervorbringt, die wie ein ganzes Orchester klingen.Die Hamburger Waldzither scheint mir am ausgereiftesten. Sie ca. 70 Jahren wird die „Böhm-Waldzither“ nicht mehr in Serie gebaut, und ist deshalb eine Seltenheit und seither höchstens in Einzelexemplaren weiter entwickelt worden..

Der Waldzitherverein und seine Mitglieder sammeln Noten, geschichtliche Hintergründe und Lehrbücher für die Waldzither. Waldzitherkurse werden in Deutschland bisher nicht angeboten. Wenn es solche Angebote gibt, werden wir sie im FOLKmag ankündigen.

Ukulele

Die Ukulele ist in Deutschland das Folkinstrument des Jahres. Nicht nur, dass mehr und mehr Bands sie spielen und CDs mit Ukulele erscheinen. Es gibt jetzt auch Kurse und sogar Ukulelegruppen.

Mittlerweile werden hervorragende Ukulele-Instrumente im Handeln angeboten. Die Marke „LANIKAI“ tut sich hervor und bietet ein besonderes Preisleistungsverhältnis.Für die Kurse auf dem Rabenhof favorisieren wir die Lanikai - Ukulelen Bass bis Tenor.

Gitarre

Von der Klampfe über die Gitarren-Laute bis zur Schlag-, Oktav- und Babpackgitarre ist ein breites Spektrum.

Die Gitarre ist das Instrument für Solosänger, Liedermacher, Dialektsänger ebenso wie für Liederbands, Lagerfeuersingen und für Wandervögel unterwegs.

Sie ist praktisch, robust un klangvoll. Gute Instrumente verstimmen sich nicht so leicht, und sie ist auch für anfänger mit Stimmgerät, Tragband und Ukulele leicht für die Liedbegleitung zu nutzen.

Es gibt Gitarrten in Preislagen von ca. € 50 bis zu mehreren tausend €. Und die Klangqualitäten von Gitarren sind enorm unterschiedlich. Wer mal eine tausend Euro kostendende Gitarre gespielt hat, der weiß das zu schätzen. Wenn noch entsprechende Saiten dabei sind, kann ein „silbriger“ Klang viele andere Gitarren in den Schatten stellen.

Noch gibt es nicht so viele Extraklasse Gitarren, die jedem Wetter standhalten. Doch die Entwicklung geht in die Richtung. Deshalb, ihr Lagerfeuerleute und ihr Künstler, spitzt die Ohren, wenn entsprechende Meldungen kommen. Ebay allein gibt das nicht her. Und in den Gitarrentests steht noch zu wenig darüber. Da der Konkurrenzkampf enorm ist, die Produzenten hellwach sind, und die Zielgruppe der Familien-, Freundeskreis-, Lagerfeuerleute und der „stillen, musizierenden Sänger“ zu den größten gehört, werden wir im FM darauf aufmerksam machen können, welche Gitarrenbauer zu welchen Preissegmenten hervorragende „Wind & Wetter-Gitarren“ anzubieten haben.

Flöte

Die Flöte fürs Unterwegs ist großartig. Einfach in die Seitentasche gesteckt und mit einem Griff heraus zu holen. Dioe robosten Plastikflöten halten mehr aus und sind langlebiger, als viel sehr teure Holzflöten und doch: Wer eine gute Holzflöte pfleglich spielt, hat noch mehr den einzigartigen Ton der Natur, den jedes Holz anders schenkt. Akkordeon

Das Akkordeon ist ein ganzen Orchester für sich. Und die leichten Hohen-Akkordeons sind für unterwegs platzsparend mitzunehmen. Zwar wissen viele Akkordeonspieler nicht die Lautsträke einzuschätzen und spielen zu laut, dass Flöten und gar Gitarren übertönt werden. Aber das ist lernbar für schönes gemeinsames Singen und Musizieren.

Mundharmonika

Hier haben wir das Instrument, das vielen Menschen schon geholfen hat, ihr Leben zu meistern, wenn sie einsam unterwegs waren. So leicht und dabei klangvoll gibt es wohl kein Instrument. Dabei ist die Muha leicht zu spielen. Und ebenfalls gibt es hervorragende Meister der Blues-Mundharmonika. Didaktisch hervorragende Kurse, Videoschulen und Lehrbücher gibt es nach FM-Meinung zu wenig. Vielleicht werden wir eines besseren belehrt.

Geige

Wenn wir in Schweden, Norwegen, Finnland oder Irland sind und die vielen Geigen zusammen beim Allspeel hören, dann fragen wir uns, weshalb hierzuland so wenig Menschen Geige spielen oder lernen. Sicher, in manchen Familien ist es Traditon.

Aber dass gute Gitarrrenspieler mit 50 Jahren anfangen, Geige zu lernen habe ich erst einmal gehört. Gab es nicht schon einmal eine breitere Geigenentwicklung? Ließen wir sie uns von Nazihitlers rauben? Wäre es nicht die Konsequenz? Zu einem guten Folkball, zu einer Hochzeit, zu einem Sommerfest gehören Geigen. Verpassen viele der Musikantenszene, Familien und Jugendbewegte, Waldorfschüler und Schülerbands hier vielleicht ihre Chance und machen nur das Übliche? Wie wollt Ihr sonst die herrlichen irischen Walzer und die wunderbaren schwedischen und norwegischen Musiken spielen?  

Cajon

Das Cachon hat die Musikszenen erobert. Und es ist ist im Klang, in Robustheit, in Transportfähigkeit, Preis immer besser geworden. Bass und Schlagzeug werden ersetzt. praktisch für kleine Gruppen. Und gute Cachons? Klasse!

Banjo

Banjos sehe ich bei den Festen so gut wie gar nicht. Dabei gibt es Lieder und Musiken, die ohne ein Banjo gar nicht auskommen. Das sind nicht nur Cowboysongs, Countrymusik und Bluegras. Stell Dir mal einen Mozart mit Banjo vor, vielleicht wärst Du er Erste? Oder einen Musettewalzer? Du sagst „Ketzer“? Bist Du dann nicht voreiliger Purist?