Skandinavische Rezensionen

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Skandinavische Rezensionen im FOLKmagazin

Firil (CD)

Firil bedeutet "Spuren" und Firil ist ein norwegisch-schwedisches Quartett, dessen CD „Smile som sumarsole " („Lächeln wie die Sommersonne") vor allem von der Stimme der Sängerin Margit Myhr geprägt wird. Die Lieder und Instrumentalstücke der CD sind alle traditionell, von längst verstorbenen Gewährsleuten übernommen oder in alten Liederbüchern gefunden, zweimal wird die Gruppe Tiriltunga als Inspiration erwähnt. Langsame Lieder, wie die Klage um den treulosen Liebhaber, wechseln mit schmissigen Stücken wie der „Schnapsweise" („Brennevinsvisa"), lange Balladen wie die von „Oleanna", die ihren Seemann nicht heiraten durfte und lieber Gift nahm, als den vom Vater ausgesuchten Bräutigam zu nehmen, mit der munteren Überlegung, es sei sicher vernünftiger für eine Frau, alleinzubleiben und sich nur ab und zu mit einem Mann zu amüsieren. Dazwischen und immer zur Begleitung die Instrumente, Hardangergeige, Bratsche und Gitarre. Und wie immer bei Etnisk Musikklubb ein wunderbar ausgestattetes Beiheft. Ganz wunderbar also. Firil: Smile som sumarsole, Etnisk Musikklubb EM 74, www.etniskmusikklubb.no (GH)

Übers Wattenmeer (CD)

Übers Wattenmeer – dem Wattenmeer, die ganze Nordseeküste entlang – ist eine CD gewidmet, die Rod Sinclair zusammen mit seiner dänischen Band eingespielt hat. Unterstützt hat dieses Unternehmen die dänische Stiftung Wattenmeer, und ein Teil des Verkaufs kommt dem Erhalt dieser unersetzlichen und so verletzlichen Landschaft zugute. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nenne ich das, einem guten Zweck dienen und zugleich ein kleines musikalisches Juwel erstehen. Klein, ja, denn die CD ist eine knappe halbe Stunde lang (Jungs und Mädel, was habt ihr euch denn dabei gedacht?), 8 Lieder, mit einer Ausnahme geschrieben von Rod Sinclair, die auf Englisch und Dänisch vom Wattenmeer handeln, von den Menschen, die vom und am Meer leben und gelebt haben, (Fischer, Bäuerinnen, Piraten), alles klingt traditionell und ein bißchen melancholisch – grandios das Geigenspiel von Andreas Tophøj, unvergeßlich die Stimme der Sängerin Jullie Hjetland – wie gesagt, ein kleines Juwel, nächstes mal bitte mehr, ja?

Rod Sinclair Band: Seascape, GO' Danish Folk Music, GO0513, www.gofolk.dk (GH)

Nils-Aslak Valkeapää • Neue samische CDs (1943-2001)

Ailu für seine Freunde, kann ohne Übertreibung als der bedeutendste samische Künstler des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden, als Sänger, Komponist, Maler und Autor brachte er samische Kultur in die Welt und Einflüsse aus aller Welt in die samische Kultur ein. In diesem Jahr wäre er 70 geworden, und aus diesem Anlaß gibt es eine CD mit der Musik zu dem von ihm geschriebenen Theaterstück „Ritjnoaivi ja nieguid oaidni" („Der Frosthaarige und der Traumseher"). Ailus Bild ist auf dem Cover, umgeben von japanischen Schriftzeichen, er hat sich für dieses auf samischen Mythen beruhende Stück nämlich vom japanischen Noh-Theater inspirieren lassen. Japanische Einflüsse in der Instrumentierung klingen durch, aber nicht nur, aus der Vielzahl der musikalischen Zitate wollen wir hier nur das Kingston Trio erwähnen („Reuben James" ist deutlich zu hören). Von Ailu verfasstes Joiken ist ebenso vertreten wie zarte Flöten- und Trommelarrangements. Von den Mitwirkenden dieser großartigen CD sind vor allem zu erwähnen die Sängerin Inga-Maret Gaup Juuso und der Keyboarder Esa Kotilainen, Mitstreiter auf zahlreichen Valkeapää-CDs früherer Jahre. Ritjnoaivi ja nieguid oaidni, DATCD-61, www.dat.net (GH)

Die samische Sängerin aus Karasjohka Elin Kåven lässt ihre neue CD mit einem Tango beginnen, schließlich sind die Sami international und wohnen auch im Tangoland Finnland. Es geht bunt gemischt weiter, eine Prise Joik, eine Prise Country, viel (bisweilen überdosiert) Glockenspiel und schöner Gesang, hell, klar und irgendwie verlockend. Was kein Wunder ist, denn die CD ist gewidmet der Ulda, einem Wesen aus der samischen Mythologie. Die Ulden leben unterirdisch in Höhlen voller Gold, wirken auf den ersten Blick überirdisch schön,

haben aber finstere Geheimnisse. Mit ihrem wundervollen Gesang locken sie nichtsahnende Wanderer in ihre Höhlen, und nur selten haben die Wanderer Lust, die Höhlen und die Ulden dann wieder zu verlassen. Im Namen und im Wesen ähneln sie also den Hulden aus der germanischen Mythologie zum Verwechseln, und somit ist diese CD der ideale samische Beitrag zum Wagnerjahr 2013.

Elin Kåven: Máizanthaw, DATCD-63, www.dat.net (GH)

Inga Ravna Eira (CD)

Vor langer Zeit kam die Tochter der Sonne zu den Menschen und zeigte ihnen, wie man Rentiere zähmt. Als die Menschen das gelernt hatten, gingen die Männer ganz selbstverständlich davon aus, daß die Herden nun ihnen gehörten und nur vom Vater auf den Sohn vererbt werden könnten. Die samische Sängerin Inga Ravna Eira erzählt diese Geschichte in vielen Liedern voller Joik und mit interessanter Instrumentalbegleitung. Wir hören die Geschichte einer jungen Frau, die den Umgang mit den Rentieren lernt, sie kann sie einfangen, schlachten, ausweiden, das Fell gerben, das Fleisch dörren, doch als sie eigene Rentiere haben möchte, heißt es: Nein, eine Frau kann das nicht. Such dir einen Rentierbesitzer und verlieb dich bloß nicht in einen, der keine Herde hat.
Sie aber besteht darauf, eigene Tiere zu haben, denn einen vernünftigen Grund, warum Frauen nicht dieselben Rechte haben sollten wie Männer, hat noch niemand ersonnen. Auch ohne Samischkenntnisse sind der Kampf dieser Frau, ihre Wut und Verletzung und am Ende ihr Triumph gut zu verstehen, dafür sorgt die Gesangskunst der Sängerin. Für die Instrumentalbegleitung (einzelne Instrumente sind nicht genannt) ist Patrick Shaw Iversen verantwortlich.

Inga Ravna Eira: Gilši. DATCD-62, www.dat.net (GH)

Die neue CD des Duos Skáidi

... fängt an wie eine konventionelle Joik-CD, im Covertext erzählt Inga Juuso, wie ertragreich die Zusammenarbeit mit dem Bassisten und Schlagzeuger Steinar Raknes für sie ist. Den Titel der einzelnen Stücke können wir entnehmen, daß manche der Aufnahmen Personenjoiks sind, eins ist Jáhkoš Aslat gewidmet, einem der nach dem Aufstand von 1852 hingerichteten samischen Aufrührer. Infos zu den anderen bejoikten Personen fehlen leider. Durch den oft bluesigen Baß von Steinar Raknes wird die CD immer unkonventioneller, Joik, klar, aber weitergeführt, mit klaren Einflüssen aus Blues, Jazz und Country, und daß die CD nicht mit Joik endet, sondern mit einem Lied von Emmylou Harris, „Deeper Well", gesungen auf Englisch von Steinar Raknes, wirkt da doch nur logisch. Doch so klangvoll diese CD ist, bitte, DAT, übernehmt nicht die norwegische Unsitte, CDs ohne Infos in die Welt zu schicken!

Skáidi: Skáidegeahči, DAT-CD 58, www.dat.net (GH) 

Norwegische Märchen (Buch)

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts gaben Asbjörnsen und Moe ihre norwegischen Märchen heraus, angeregt wurden sie durch die damals international berühmte Sammlung der Gebrüder Grimm, sie übernahmen sogar den Stil, den Wilhelm Grimm den Kinder & Hausmärchen verpaßt hatte. Wenn der Herausgeber einer soeben erschienenen Auswahl die beiden also als „Brüder Grimm Norwegens" bezeichnet, dann hat er mehr Recht, als er wohl selbst ahnt. 30 Märchen sind für diese Ausgabe ausgesucht worden, zum ersten Mal seit Jahrzehnten wurden sie neu übersetzt, und zwar von der in Koblenz lebenden norwegischen Übersetzerin Åse Birkenheier. Ihr ist es gelungen, den althergebrachten Märchenstil beizubehalten und die Märchen doch in eine heutige Sprache zu übertragen, ohne dabei krampfhaft modern zu wirken. Wie sie selbst sagt, waren ihre Enkel dabei ihre wichtigsten Berater. Es ist schade, daß sie nicht auch das Vorwort geschrieben hat. Das hat der Herausgeber, Christoph Klöft übernommen, aber er erzählt vor allem, wie wunderbar er die Märchen findet, über ihre Geschichte, die Grimmconnection und vor allem die Auswahlkriterien erfahren wir so gut wie nichts. Aber egal, es geht ja um die Märchen, und die lohnen das Lesen allemal. Fast alle kennen wir auch in deutschen Varianten, aber alle sind eben mit norwegischen Requisiten angereichert worden, das tapfere Schneiderlein z.B. ist hier gar keins, sondern heißt Aschenbengel, und begegnet keinem Riesen, sondern einem Troll. Manchmal sind die Rollen vertauscht, wo im deutschen Märchen eine Frau auftritt, ist es im norwegischen ein Mann, und umgekehrt, und der dicke fette Pfannekuchen sagt in Norwegen nicht „kantapper kantapper". Ein Buch voller Überraschungen also, dazu mit den grandiosen alten Illustrationen von u. a. Theodor Kittelsen.

Mit Espen Aschenbengel im Land der Trolle, Hamouda Verlag, 148 S., 13,90 (GH)

Turi Nörlund - Curtains (CD)

www.gofolk.dk - Turid bereitete ihr Album im House der Lieder in Austin, Texas bei einem Künstleraufenthalt vor, wo sie mit einige amerikanischen Liederschreiber zusammen arbeitete. Die Aufnahmen fanden bei ihr zu Hause statt zusammen mit Freunden. Turid hat eine lange Karriere als Sängerin und Liedschreiberin hinter sich. Drei ihrer Lieder haben das Finale der Eurovision Song Contest erreicht. Sie ist außerdem Professorin an der Musikakademie in Aarhus.
Mit ihren Liedern vermittelt sie eine melancholisch – warmherzige Stimmung, die zum Tanzen, Schmusen, Träumen und Nachdenken anregt.

Fra Fynske Kyster, Zenobi Spiller, Garl Nielsen (CD)

www.gofolk.dk - Mit Klavier, Harmonika und Gesang präsentieren die Drei schöne Lieder und Musiken von Carl Nielsen. Carl Nielsen ist der wohl bekannteste dänische Folkliedermacher und Komponisten, der vor etwa 150 Jahren geboren wurde. Louise Stöjberg, Mette Kathrine Jensen und Charlotte Stöjberg haben sich mit mit Zenobia schon einen Namen gemacht und hunderte von Konzerten gespielt.
Viele Gastmusiker umrahmen mit handgemachter Musik den schönen Gesang von Louise Stöjberg und von Sidsel Maria Michelsen. Die Piano-Arrangements sind so zart, dass das Klavier nicht dominiert, sondern sich einpasst und die CD wie eine angenehme, feinfühlige Stubenmusik klingt. Alles passt glücklich gelungen zueinander auch für Kirchen, Hallen und Konzerte im Freien. Eine feine CD. mit den wunderschönen Liedern von Carl Nielsen. (Die Liedtexte stehen im Booklet. Eine deutsche Übersetzung würde mich freuen.) h

Dreamers Circus - A little Symphony (CD)

www.gofolk.dk - Rune Tornsgaard Sörensen, Ale Carr und Nikolaj Busk beginnen mit einem Feuerwerk zwischen Klassik und Folk mit vielen Instrumenten, die Geigen jubeln. Begleitet werden sie vom dänischen String Quartet und vom European Taveling Brass Carnival, insgesamt von 18 weiteren großen Künstlern. Sie machen eine Musik, dass das Studio in Flammen aufgeht und Sterne sprüht. Cheers to the Dreamers!

Östfolk (CD)

www.galileo-mc.de (Heilo Norwegen) Die drei Zukunftsträumer von Östfolk aus Östfold bringen wunderschöne alte Lieder und Musiken und experimentieren dabei.
Linn Andrea Luglseth, Vegar Vardal und Asmund Reistad sind Folkies um die 35, von denen wir nach dieser CD hoffentlich viele CDs und Touren erwarten dürfen. Sie haben die Sammlungen der Musikanten und Volkstänzer von Ostfold befragt und die Schätze durchgeforstet und so Sachen gefunden, die bisher nicht weit bekannt wurden.Das ist für uns der vernünftige Ansatz, den noch viel zu wenige Folkies gehen. Es gibt dadurch Überraschungen auf der CD, die faszinieren und Freude bringen. So einen Ansatz und damit diese CD wünsche ich vielen in der Folkszene zum Lernen und Wohlfühlen. Mit dabei sind ein Springdans, ein Halling, eine Vuggevise und vor allem das Zukunftsträumen mit alten Weisen. h

Maja KnaerJacobsen & David Boulanger (CD)

M & D www.gofolk.dk - Da fetzen die beiden Geigen , dann auch die Hardangerfiddle und die Stimme von Maja. Sie leben in Dänemark und Kanada / Quebek und nehmen auch die Musiken von dort. Dadurch haben sie einen breiten Spielraum und eine herrliche Mischung französisch und skandinavisch gefärbter Spielfreude.
Maja ist Meister der Folkmusik der Odenseakademie. David gewann den Folkmusikaward in Kanada 2012. Sie können also beide meisterhaft und selbstbewusst arrangieren, komponieren, Stimmen schreiben, wählen, platzieren und natürlich muszieren. Das zeigt diese CD.
Das wichtigste ist, dass sie Folklore so beherrschen, dass sie neben ihrem tollen Tempo und ihrer Abstimmung aufeinander Freude rüber bringen können, quasi alles spielen können vom Musiikstück zum Lied und zum Tanzen für alle. Ein Freudeduo.

Laura Moisio singt wie eine finnische Elfe, naja, wie wir uns den finnischen Elfengesang so vorstellen. Mit heller, klarer und oft auch sehr starker Stimme, die sich auch von den Begleitinstrumenten (wie Trompete und Synthesizer) nicht übertönen läßt, nichts von den Saxophonexzessen, die skandinavische CDs oft so unerträglich sind. Aber wir befinden uns hier auch in Finnland, das nicht zu Skandinavien gehört. Laura Moisio hat alle Lieder auf dieser CD selbst geschrieben (wenn ich das rein finnisch gehaltene Beiheft, das die Texte und ein absolutes Minimum an Informationen aufweist) und dabei viele Einflüsse verarbeitet. Manchmal klingt es finnisch, ostseehaft und ein bißchen traditionell, dann hören wir Countryklänge heraus, und natürlich immer viel Singer/Songwriterstil, von der Sorte, der sich nicht definieren läßt, aber immer sofort zu erkennen ist. Die Gastmusiker, wie gesagt, halten sich zurück und überlassen alles dieser wunderschönen Stimme. Der wir ewig zuhören könnten, leider ist die CD mit 30 Minuten schändlich kurz. Laura Moisio: Ikuinen Valo, im Vertrieb von Beste Unterhaltung. http://besteunterhaltung.biz/kuenstler/laura-moisio/ (GH)

Sigurd Brokke ist ein norwegischer Maultrommelvirtuose, der nun eine CD herausgebracht hat, mit dem programmatischen Titel „Munnharpe II“, also Maultrommel II, die erste Folge erschien 2012. Vorher hatte er schon zusammen mit dem Hardingfiedler Daniel Sandén-Warg zwei gemeinsame Alben herausgebracht, die beide preisgekrönt wurden. Hier nun also Sigurd Brokke allein, und wer hätte gedacht, daß die Mundorgel so variabel klingen kann? Er spielt traditionelle Stücke, gibt auch immer an, von welchen Spielleuten er was übernommen hat, wir hören Musikstücke aller Art, langsame und schnelle, vertonte Balladen und Hochzeitslieder, und sogar das berühmte „Fanitullen“, angeblich Teufelsmusik, darf nicht fehlen. Und alle Melodien, Rhythmen und Varianten sind klar herauszuhören, und jedes Stück klingt anders und auf seine Weise spannend. Faszinierend! Sigurd Brokke: Munnharpe II. Etnisk Musikklubb. www.etniskmusikklubb.no (GH)
Kongressen reist und dort Kollegen aus anderen Ländern trifft, macht die Lektüre noch aufregender. Kevin Danaher, Autor irischer Standardwerke, tritt in diesem Band auf, vorher schon konnten wir u. a. dem heißverehrten früheren Leiter des AdV (der in Bonn beheimatet ist) begegnen, dem Erzählforscher Matthias Zender, oder seinem Nachfolger auf dem Bonner Lehrstuhl, dem Niederländer Heinrich Leonard Cox. Der frisch erschienene Band, „Plankton“, geht bis 1975. Da trat Cox in Bonn die Zender-Nachfolge an, und als Assistenten heuerte er Max Matter an, den späteren Leiter des Freiburger Volksliedarchivs. Wir warten in atemloser Spannung auf Band 4. J.J. Voskuil: Plankton, deutsch von Gerd Busse, Verbrecher Verlag, 960 S., 29,90 (GH)                                                                                                                       

Ulv
Ljus i morker
Licht in der Dunkelheit
www.nordpool-musik.de
Traditionelle schwedische Musik aus Schweden, und von Auslandsschweden von estnischen Inseln und aus der Ukraine. Ganglats, Polskas, Choräle und Kirchenmusiken. Gespielt mit Flöte, Kantele, Gusli, Mittelalter-Fiedel und dazu gesungen. Lena Suanne Norin, Agnethe Christensen und Elizabeth Gaver schenken uns eine eine Weihnachts-CD, so schön, wie es sie selten gibt. Sie touren durch Deutschland 7.1. Berlin?, 8.1. Mölln, 9. 1. Flensburg und 10. 1. Büsum?.

Elin Kaven
Eamirtni - Rirneborn
www.Nordic Notes.de
Elin aus Norwegen ist Sami-Musikerin. Ihr 3. Album ist nahe am Joiken, an der Musik ihrer Heimat. Mit dem Joik werden Tiere besungen, gelockt und bezaubert. Moderne Musiktechnik und alte Bräuche kommen hier zusammen. Ihre Lieder sind voller Geheimnisse, sinnlich verlockend, voll wilder und zarter Schönheit. Ihre Joiks sind – zusammen mit der Musik – so eindringlich, wie ich sie selten gehört habe. h

Siri Nilsen
Skyggeboksen
www.galileo-mc.de
Mit feiner Stimme und zartem Gitarrenspiel singt sie ihre Lieder, ihr Denken, ihre Arbeit, ihre Erinnerungen. Dann setzt der Synthesizer ein und sie antwortet mit röhrender Stimme, zart und schonungslos. Eine echte Grappa-Aufnahme. Siri kommt aus Norwegen und ist die Tochter zweier Folksänger. Mit Folk wuchs sie auf. Die klare und schöne Einstellung zur Welt, zur Natur, zu Liedern haben sie geprägt.