INFO: Zum Anschauen der Liedtexte auf den jeweiligen Titel klicken oder auf Drucken klicken zum Anzeigen aller Liedtexte.

Geburtstagslieder

Geschrieben von hedo holland am . Veröffentlicht in Liedtextearchiv

Noten kannst du großenteils bei uns bekommen, wenn Du zum Freundeskreis gehörst.

Bei einigen Liedern wurden Strophen für den eigenen Gebrauch hinzu gefügt bzw. Veränderungen vorgenommen. Auch sind noch einige Fehler in der Liste. Wir freuen uns, wenn das nicht beanstandet wird, sonst nehmen wir die Lieder mit Autorenbeanstandungen gern heraus und fügen andere an.

wandervogel e.v., Leisterförder Str. 23, D-19258 Lüttenmark
Tel: (038842) 20623 / www.wandervogel.info  / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Am Fenster heute morgen

Am Fenster heute morgen da saßen ohne Sorgen die Spatzen und Meisen. Was soll das wohl heißen? Sie haben mir’s geflüstert, das weiß ich ganz genau,

/:........... hat Geburtstag und darum der Radau! :/

Das wünsch ich sehr / Kanon -4 st-

Das wünsch ich sehr, dass immer einer bei mir wär, der lacht und spricht: Fürchte dich nicht!

 

Die nane hat Geburtstag heute.

1. Die nane hat Geburtstag heute. Sie hat Geburtstagskuchen,    und es kommen viele Leute, um sie zu besuchen.

2. ...und es freun sich viele Leute, wollen sie besuchen. 

3. ...freut sich, dass so viele Leute heute sie besuchen  

4. ...= 1.

 

Du hast Geburtstag heut

1. Du hast Geburtstag heut,  drum freu'n sich alle Leut'. Wir möchten dir was schenken, weil wir gern an dich denken.

Ref.: /:Die schönsten Freuden im Leben sind lachen, lieben und geben.:/

2. Du hast Geburtstag heut, drum freu'n sich viele Leut'. Wir wollen dich besuchen bei Torte, Keks und Kuchen.

3. Du hast Geburtstag heut', drum freu'n sich viele Leut'. Wir wünschen dir, was auch geschieht viel Glück mit dem Geburtagslied!

 

Ein Prosit

Ref.: Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit. Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit!

1.) Hoch soll sie leben, hoch solln sie leben, hoch soll sie leben und werden 100 Jahr

2.) Dann wolln wir sie fahren,dann wolln wir sie fahren,dann wolln wir sie fahren mit der Schott'schen Karr!

 

Einmal einfach loszusingen

1. Einmal einfach loszusingen, loszuschreien, loszuspringen, in das volle Leben greifen,  zu umarmen, was gefällt.

Ref.: Versinkt das Gestern,  versinkt das Morgen, es bleibt der Sorgen noch genug auf dieser Welt! 

2. Einmal einfach sich verschenken, in die Freude sich versenken, aufzuwachen, aufzulachen, aufzuatmen, du und ich.

3. Seht die Masken, wie sie schwinden, Augen, wie sie Augen finden; Herrlich steigt und neugeboren     aus den Fesseln eine Welt!

4. Einmal einfach loszusingen…

 

Es lebte ein Bauer im Nordingaland

1. Es lebte ein Bauer im Nordingaland, der wurde 50 Jahr', und Gäste kamen an hundert Mann, obwohl der Weg weit war. Es gab Essen genug, was das Herz begehrt, drei Wochen lang ein Fest. Im Keller stand Flasche an Flasche gereiht, und im Schuppen ein kuschliges Nest.

Ref.: //: A faderullan lej federi o fadera, und wenn auch die Sonne versinkt. Man kann sich doch freuen auf Freundschaft und Fest. Kommt singt und tanzt und trinkt! ://

2. Der Bauer stieß an mit Gästen und Frau. Es begann ein richtiges Fest, mit Rum und Genever und Lebensnaß. Sie tranken das Glas bis zum Rest. Sie aßen + tranken + guckten ins Glas bei Freude und Jubel und Sang. Bei Fingerhakeln und Necken und Tanz, das Fest kam so richtig in Gang.

3. Die Männer tranken, sie kämpften und schrie'n, wer der Beste und Stärkste sei. Die Frau'n standen weinend vor der Tür, wie immer bei Männerfeierei. Der Bauer schuf sich selbst Gehör, schmiss alle raus aus dem Haus. Da nahm der Messerstecher Jonas seinen Dolch. Gute Nacht, mit dem Bauern war's aus.

4. Die Bauersfrau regte sich drum etwas auf und schimpfte 'ne dreiverteil Stund', Bis die Männer sie trugen raus vor den Hof und warfen sie in den Brunn'. Dann ging es zurück, um weiter zu prügeln, sie gaben auch den Lampen den Rest. Das Feuer sprang auf und und brannte das Haus. Es ist ein richtiges Fest.

5. Die Nacht ging vorüber, die Sonne ging auf, und goldenglänzend nach West. Sie leuchtete freundlich über dem Berg, vom Bauernhaus qualmte der Rest. Und am Brunnenrand hielt die Alte sich fest, auch sie von der Sonne bestrahlt, bis auch sie den Halt verlor, und es plumpst', - dass nur noch Stille war. (Pscht, pscht!)    T+M, Plommon auf Schwedisch, CD Emma  D: hedo

 

Es waren zwei Menschenkinder

Es waren zwei Menschenkinder, die hatten einander so lieb, sie konnten nicht zueinander kommen, denn es trennte sie die Ideologie.

2.Einst durften sie einander nicht lieben, denn es galt nur des Vaters Wahl, doch ihrer hatte mehr Geld, als der Seine, und das entsprach nicht der Moral.

3.Dann durften sie einander nicht lieben, was keiner heute so verstehen kann, da sie nur Tochter eins Bürgermeisters, und er der Erbe eines Edelmanns.

4.Dann durften sie einander nicht lieben, denn es trennte sie die Religion. Sie war evangelisch, er katholisch, das klingt wie Gott zum Hohn.

5.Dann durften sie einander nicht lieben, auch das ist heut' gar nicht mehr so klar, weil sie, blauäugig, vom Norden stammte, und er ein viertel Jude war.

6.Damit sich die beiden doch noch fänden, erfand man die Demokratie und setzte gesetzlich die Menschlichkeit über alle Ideologie. 7.Doch noch immer warten Menschen jahrelang aufeinander - die - nicht zueinander kommen können durch den Stacheldraht der Ideologie .

T: hh

 

Hast Du Zeit ein Fest zu feiern

Ref.: Hast Du Zeit ein Fest zu feiern, lade Freunde dazu ein, sorge für ein gutes Essen und spendiere guten Wein.

1.    Wenn Du Freunde hast, wenn's kalt ist und nicht nur im Sonnenschein, dann besuch sie, lad sie ein, und Du bist nicht mehr allein.

2.    Arbeit eine ganze Woche, Arbeit muß nun einmal sein. Bist Du weg von der Maloche, lade Freunde zu Dir ein.

3.    Sitzt Du dann in Deinem Zimmer bei Gedicht; Rezept und Wein, Liederblatt und Kerzenschimmer, lade Freunde zu Dir ein.

4.    Hast Du die noch nicht gefunden, sitzt allein bei Deinem Wein, komm zu uns in unsre Runde, lad auf den Rabenhof mit ein. T+M:hh

 

Hol die Gitarre, die Flöte

1. Hol die Gitarre, die Flöte und lad' ein ins Haus, die Spielleute sind schon da, zum Spielen, zum Tanzen, zum Singen für Dich, denn Du wirst heut' (dreißig) Jahr.

2. Lad' Deine Freunde zum Musizieren dazu, sie geben Dir das Geleit mit Tänzen und Liedern und Saitenspiel. Die Festtafel steht schon bereit.

3. Die Polonaise beginnt und das Feiern fängt an, die Kerzen erleuchten den Raum. Viel Glück zum Geburtstag wünschen wir Dir. Wir pflanzen für Dich einen Baum. 

T+M:hh

 

Kommt zu uns, ihr Freunde,

1. Kommt zu uns, ihr Freunde, kommt her doch zum Feste, ihr seid hier willkommen ihr seid gern geseh’n.
//: Kommt setzt Euch, stoßt an seid nicht nur Zaungäste, und feiert mit uns, der Abend wird schön. ://

2. Und bist Du beladen von weither gekommen, und bist Du allein, wir sind für Dich da.
//: Lass Dich bei uns nieder Und mach’s Dir gemütlich, rück mit uns zusammen, der Abend ist nah. ://

3. Bist Du noch voll Sorgen von Arbeit und Fahren, dann reck Dich und öffne Dich, sing mit uns mit.
//: Lass los, was Dich klammert,  dann schwindet der Alltag, stimme Dein Instrument und sing mit uns das Lied. ://

4. Du bist nicht umsonst hier bei uns gelandet bei Wandervögeln im heimischen Nest.
//: Du kommst gerade recht, um mit uns zu feiern. zu loben das Lied, und zu feiern das Fest. ://  

T + M hh, 28.1.03

 

Nun Freunde, Genossen, singt unverdrossen,

1. Nun Freunde, Genossen, singt unverdrossen, wohin ihr auch morgen zieht. Lasst doch die Boje in ihrer Koje. Es fehlt uns noch manches Lied.

2. Therese, Therese, reich mir den Schafskäse, auch Fisch und Wein sind gut. Woll'n alles verschlingen, dann wird's uns gelingen. Die Nacht geht heut' wieder ins Blut.

3. O Schwestern und Brüder, unsere Lieder haben ein Feuer entfacht. Auf Pommeranzen, der Mond ruft zum Tanzen, zum Tanz durch die Mitternacht.

 

Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen

Ref.: Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen: Gut, wieder hier zu sein, gut, euch zu seh'n.
Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen     fühl' ich mich nicht allein, gut, euch zu seh'n.

1.    Wer daran glaubt, alle Gefahren nur auf sich selbst gestellt zu übersteh'n, muss einsam werden und mit den Jahren auch an sich selbst zugrunde geh'n.

2.    Und soll mein Denken zu etwas taugen und sich nicht nur im Kreise dreh'n, will ich versuchen, mit Euren Augen die Wirklichkeit klarer zu seh'n.

3.    Und weiß ich heute auf meine Sorgen und Ängste keine Antwort mehr, dann seid ihr da, schon trag' ich morgen an allem nur noch halb so schwer.      

Deutscher Text: Hannes Wader

 

Russisches Geburtstagslied des Krokodils

Seht die Leute, sie springen ungeschickt über Pfützen, Wasser sammelt sich auf dem Asphalt. Und sie gehen vorüber, Stund´ um Stund´ wird es trüber. Ja, ich lache, mir ist gar nicht kalt.

Ref. 1: Und doch, ich spiele auf der Garmoschka, man sieht mich auf dem Trottoir.
Aber leider ist Geburtstag nur ein Mal im Jahr.

2. Plötzlich kommt ein Hubschrauber und heraus steigt ein Zauberer, zeigt den Film “Pippi geht auf die Walz”. Zum Geburtstag, da wünscht er mir viel Glück und wie immer schenkt er mir eine Tonne voll Eis.

3. Ich hab´ heute Geburtstag, alle kommen am Sonntag, fröhlich lärmen sie im Haus herum. Und sie tanzen, sie singen, dass die Wände mitschwingen und zerstören mein Aquarium.

Ref. 2: Oh, wie sie rauchen, und sie versauen den Teppich, der ganz neu doch war…
Ach wie gut, man hat Geburtstag nur einmal im Jahr.

 

Viel Glück und viel Segen / 4er Kanon

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sein auch mit dabei!

 

Wahre Freundschaft soll nicht wanken

1. Wahre Freundschaft soll nicht wanken, wen sie gleich entfernet ist, ||: lebet fort noch in Gedanken, und der Treue nicht vergisst. :||

2. Keine Ader soll mir schlagen, wo ich nicht an dich gedacht. Ich will für dich Sorge tragen, bis zur späten Mitternacht.

3. Wenn der Mühlseint träget Reben, und daraus fließt kühler Wein, wenn der Tod mir nimmt das Leben, hör ich auf getreu zu sein.

Fränkische Volkslieder (Volksliedsammlung "Ditfurth")

 

Was ist höher als hoch? Was ist weiter als weit?

1. Was ist höher als hoch? Was ist weiter als weit? Und was ist so alt wie die älteste Zeit? Sieh, der Himmel ist hoch, und das Weltall ist weit, und das Licht ist so alt wie die älteste Zeit!

2. Was ist näher als nah? Was ist tiefer als tief? Und von wo kommt der Ruf, der schon immer uns rief. Ja, das Herz ist dir nah, und ein Blick trifft dich tief, und die Liebe im Herzen schon immer uns rief!

3. Was ist hoch und doch tief? Was ist nah und auch weit? Was ist älter als alt und so alt wie die Zeit? Tiefe Sehnsucht zielt hoch, Geist ist nah und trägt weit, und die Frage ist so alt wie älteste Zeit!

 

Wenn der Abend kommt und die Sonne scheint

1. Wenn der Abend kommt und die Sonne scheint zu unserem bunten Feste, dann stelln wir zusammen die Tische raus und bewirten unsere Gäste.

Ref.:  Die Musik ist da, die Flöten erklingen, es spielen die Festmusikanten. Am Tisch beim Wein ein erstes Singen stimmt an ihr Gratulanten.

2.    Erheb dein Glas und stimm mit ein, dann mag die Sonne sich neigen. Komm hoch von deinem Sitz, komm zu uns in den Kreis und tanz mit uns den Reigen.

3.    Wenn die Oma mit dem Enkel und die Tante mit dem Onkel zusammen das Tanzbein schwingen, nimm dein Herz in die Hand. Deinen Schatz in den Arm und im Rhythmus. Da wachsen dir Schwingen.

4. Ein Fest wird dir zum Fest, wenn du selbst was dazu tust, in der Nähe und aus der Ferne. Wenn du mitmachst und dabei bist unter bunten Lampions hast du Glück und erntest Sterne.

 

Wenn der Abend naht ganz sacht und leis,

1. Wenn der Abend naht ganz sacht und leis, finden wir uns ein im Feuerkreis.

Ref.: Und wer nie an seine Freunde denkt und auch nie den roten Wein ausschenkt, der kann bleiben, wo er ist.
Draußen weht gewiss ein kalter Wind, doch die Feuer nicht erloschen sind, für uns Sänger, wie ihr wisst!

2.Schatten flackern am Ruinenrand. Hat das Singen dich nicht längst gebannt?

3.Wer da glaubt, er könnt' alleine geh'n, wird in dieser Welt sehr leicht verweh'n.

4.Freunde, treffen wir uns hier im Kreis, singen wir zusammen nochmals leis… 

T+Lied: mac, Strophe 4 = hedo

 

Wenn einer sagt: „Ich mag dich, du

1. Wenn einer sagt: „Ich mag dich, du, ich find dich ehrlich gut.",
dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bißchen Mut.

2. Wenn einer sagt: „Ich brauch dich, du, ich schaff es nicht allein.",    
dann kribbelt es in meinem Bauch, ich fühl mich nicht mehr klein.

3. Wenn einer sagt: „Komm geh mit mir, zusammen sind wir was.",    
dann werd ich rot, weil ich mich freu', dann macht das Leben Spaß.

4. Gott sagt zu dir: „Ich hab dich lieb. Ich wär so gern dein Freund.    
Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint."

 

Wir wollen zu Land ausfahren

1. Wir wollen zu Land ausfahren, über die Fluren weit, aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit. Lauschen, woher der Sturmwind braust, schauen, was hinter den Bergen haust, und wie die Welt so weit.

2. Fremde Wasser dort springen, sie sollen unser Weiser sein, froh wir wandern und singen Lieder ins Land hinein. Brennt uns ein Feuer an gastlicher Statt, sind wir geborgen und schmausen uns satt, und die Flammen leuchten darein.

3. Und wandelt aus tiefem Tale heimlich und schön die Nacht, sind vom Mondenstrahle Gnomen und Elfen erwacht, dämpfet die Stimmen, die Schritte im Wald, so hört ihr und schaut ihr manch Zaubergestalt, die wallt mit uns durch die Nacht.

4. Es blühet im Walde tief drinnen die blaue Blume fein. Die Blume zu gewinnen, zieh'n wir ins Land hinein.Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluss. Und wer die Blaue Blume finden will, der muss ein Wandervogel sein.

Kutzleb + Burkersroda

 

Wir ziehen aus Städten mit Alltag und Grau

1. Wir ziehen aus Städten mit Alltag und Grau, aus Asphalt, Beton und engem Verhau, raus aus der Enge, wo Luft ist zu schwer in Büros und Schulen und Bundeswehr.

Ref.: Wandern wir unterm Sternenwunder, denn uns geht die Sonne nie unter.

2. Das Auto lassen wir draußen stehn. Dann heißt es zu Fuß schmale Wege zu gehn. Durch Moor und Heide, durch Wald und Flur, tanken wir Heimat und frische Natur.

3. Drückt auch der Rucksack mit seiner Last, halten wir erst am Lagerplatz Rast. Kein falscher Prophet zerstört unser Glück. Kein Modeteufel hält uns fest und zurück.

4. Während der Zeitgeist am Femseher pennt, bei uns am Steinring das Feuerlein brennt, und wenn der Feuerrauch sternenwärts zieht, feiern wirs Feuer und singen ein Lied.

5. Wir hocken zusammen um Flammen geschart. Nichts kann uns rauben Feuer und Fahrt. Wenn dann die  Sonne vom Himmel fällt, weist der Mond uns den Weg zum Sternenzelt.

6. Ziel ist es, unterwegs zu sein, zu suchen, zu sprechen, uns zu befrein, von der Enge des Alltags, vom Einsamsein - Wandervögel im Sonnenschein.